Es solt auch billich keiner camerpörson zugelassen werden, das sie vor ihre pörson hanttirung treiben.
Reu, Süddt. Kat.
1, 254, 31
(
Heidelberg
1563
):
als hetten wir selbst an vnser eigen person alles gelitten vnd genug gethan.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
71, 13
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
eyn cristin, der wolde suchin das heylige grab in siner personen.
Löscher, Erzgeb. Bergr.
148, 22
(
omd.
,
1554
/
1633
):
Ambtleuth halten sich gancz unvordechtig, [...] nehmen auch auf keiner seiten in stehenden irrung theil ahn, weder auf ihre person noch in verborgenen nahmen.
ligt es nicht an der Personen, wer da sey, der da Teuffet oder getaufft wird, [...] gleubig oder ungleubig, Sondern wenn nur das Wort rein bleibt.
Es jst der liebe zorn, der niemand kein boͤses gunnet, sondern der person freund aber der sunde feind jst
[“wohl ein altes Rechtssprichwort“; vgl. den Revisionsnachtrag zu dieser Stelle].
und straffet on ansehen der person was zu straffen jst.
Anderson u. a., Flugschrr.
11, 4, 9
([
Leipzig
1521
]):
das ich deyner p(er)son halb keyn neyd oder has wider dich in meyn hertz nye genome͂.
Weise. Jugend-Lust
(
Leipzig
1684
):
Schweigt von dieser Person.
Opitz. Poeterey
46, 31
(
Breslau
1624
):
Ich vor meine person / bin newlich vorwitzig gewesen.
Gille u. a., M. Beheim
127, 102
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Aber also sal wir lieb han | unser nehsten menschlich persson.
von unkeusch der ledigen person.
Reichmann, Dietrich. Schrr.
68, 35
(
Nürnb.
1548
):
Darumb muͤssen wir vnser Person gar hindan setzen.
Roloff, Brant. Tsp.
2540
(
Straßb.
1554
):
Mit infuͤrung manch setzamer person / | Auß Historien und aller hant geschrifft.
Koller, Ref. Siegmunds
(
Basel
1440
):
mit gelerten personen, dye da zům minsten bacalarien syent.
wiewol da zwei [frau und mann] erscheinen, so ist es [kind] doch in der person oder im wesen éin fleisch.
Gilman, Agricola. Sprichw.
2, 148, 24
([
Augsb.
]
1548
):
Die person ansehen [...]. Rechte sach und persona / seind zwayerlay / Person ist [...] das ansehen / an Ehre / gůt / reichthumb / gewalt / freündtschafft / Wer das ansihet / der ist ain Fuchsschwentzer.
Das ansehen der person im Gerichte ist nicht gůt.
denn das Recht sol gelten / und was Gott erfordert / Nicht was die person / das ansehen das gepreng / die macht / herligkait oder reichtumb / haben wil.
Barack, Zim. Chron.
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
stiende allain uf die personn und güetere des alten herren Johannsen Wernhers.
Gottes seind die ampt / deß Teuffels seind gemeingklich die Personen / die drinn seind.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
69, 15
(
tir.
,
1464
):
wend got der ist nicht ein aufnemer der personen, aber er ist an sehen [...] die arbait eines idleichen menschen.