amptfraue,
die
;
-n/-.
1.
›Haushälterin, Wirtschafterin im Dienst einer Institution, z. B. der Kirche‹;
vgl. (
das
3.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , Nuance e,  2.

Belegblock:

Rennefahrt, Staat/Kirche Bern
97, 29
(
halem.
,
1513
):
Wir gebietten [...] allen personen des ... gotshuß, das si gemeinlich soͤllen erwellen ein amptfroͧwen, die der aptissin beholfen und beratten sye in allem dem, so ir notturft mit innaͤmen und ußgeben, kouffen und verkouffen, vordrot.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 515, 23
(
schwäb.
,
um 1550
):
es soll niemant [...] ausser vorwissen und verwilligung meiner gnädigen frau oder dero ambtfrauen [...] kain holz mer verkaufen.
2.
›Hebamme‹.

Belegblock:

Rwb
1, 565
.
3.
›Frau eines Zunftgenossen‹.

Belegblock:

Rwb
1, 565
.