teidingen,
tädingen,
tedingen,
teg(e)dingen
(daneben erscheinen Formen ohne
-n-
verstärkt ab M. 16. Jh.),
V.
1.
›jn. vor Gericht laden; einen Zeitpunkt zu einem Gerichtstermin bestimmen‹.
Älteres Frnhd.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  6.

Belegblock:

Behrend, Magd. Fragen
182, 25
(
omd.
,
um 1400
):
Ab man eynen man beschuldigete umb ungerichte [...] unde ab man den dornoch vor gerichte heischen sulle sich zcu vorantwertten, ab man deme tag sulle tedingen zcu den nehisten dryen echten dingen zcu komene.
Piirainen, Stadtr. Sillein
76,
l40 (
sslow. inseldt.
,
1378
):
mach er von vnchraft seinez leibez denn den champh nicht vol prengen vnd hot er cheinen vor mūde der ez fuͤr yn tvͤn welle man sol yn teidingē biz an dy czeit daz er selber seinen champhe vol bringen mach.
Behrend, a. a. O.
182, 9
;
Ermisch, Freib. Stadtr.
64, 28
;
Uhlirz, Qu. Wien
2, 1, 284, 19
;
Schwäb. Wb.
2, 14
.
2.
›über etw. gerichtlich verhandeln; vor Gericht sprechen (Richter, Prozeßparteien und ihre Vertreter)‹.
Bedeutungsverwandte:
 11.
Syntagmen:
die busse t
.;
auf bejag, durch rechtes bejag t., jm. / mit jm. / um eine sache etw. t
.;
das recht zu t
.

Belegblock:

Dat nuwe Boych
426, 27
(
rib.
,
1396
):
eyn vreymd man iu anderen landen eynen doit slach gedain hadde [...] do quamen zo leste desseluen mans vrunt zo Coelne vnd spraichen vnd dadingden mit den Scheffenen gemeynlichen des hoegerichts zo Coelne heymlichen, dat sij den man in Coelne vryen weulden.
Brinkmann, Bad. Weist.
150, 22
(
rhfrk.
,
1608
):
Alle frefentliche handlung und bueßen, so sich zue Neunkirchen zuetragen, hat die churfürstliche Pfalz nach gelegenheit zu teidigen.
Ermisch, Sächs. Bergr.
39, 5
(
osächs.
, Hs.
15. Jh.
):
Waz auch vor denselben bergrichtern geteidingit wirt, dy mogyn myt rechte vor keyme statrichter geczugen.
Bischoff, Steir. Landr.
31
(
m/soobd.
, Hs.
16. Jh.
):
Wer auf ain weissung tädingt, da soll der clager albeg weisen lassen; wann der antwurter begert der weissung vnd nicht der klager.
Piirainen, Stadtr. Sillein
66,
r22 (
sslow. inseldt.
,
1378
):
der richter zol gebiten einem | iglichen der czu taidingen hat | daz er daz tuͦ mit voͤrsprechen.
Luther, WA
51, 652, 200
;
Unger, Richtes Stig
5, 27
;
6, 4
;
39, 12
;
Loesch, Kölner Zunfturk.
1, 3, 36
;
Kollnig, Weist. Schriesh.
144, 22
;
258, 25
;
Helm, Maccabäer
13142
;
Gerhard, Hist. alde e
4640
;
Ermisch, Freib. Stadtr.
33, 2
;
48, 32
;
78, 20
;
223, 17
;
ders., Sächs. Bergr.
4, 24
;
26, 12
;
ders., UB Chemnitz
69, 32
;
Doubek u. a., Schöffenb. Krzemienica
111
;
225
;
Siegel u. a., Salzb. Taid.
23, 34
;
Qu. Brassó
4, 210, 15
;
Pfälz. Wb.
2, 191
;
Öst. Wb.
4, 1341
.
Vgl. ferner s. v.  2, (Adv.) 3.
3.
›mit jm. verhandeln, beraten, sich auseinandersetzen‹; offen zu 4.
Bedeutungsverwandte:
 1,  11; vgl.  4.
Syntagmen:
in sachen / mit den feinden / um etw
. (z. B.
um frieden
)
/ von wegen etw. t., mit jm. t. lassen
;
einen halben tag, lange t
.

Belegblock:

Wolf, Gesetze Frankf.
201, 3
(
hess.
,
1426
):
wan man von der messe phendunge wegen siczet zu tedingen, so sollen die burgermeister und darzu ein rechenmeister odir zwene dabii siczen.
Joachim, Marienb. Tresslerb.
333, 9
(
preuß.
,
1405
):
item 58 m. an 5 ½ scot, die der herre erzbischof von Rige und der gebitiger von Lyfflande in der herreyse und in der widerreyse vorzeret hatten, als sie zu unserm homeister zu thedingen qwomen.
Quint, Md. Karl u. Eleg.
1529
(Hs. ˹
thür.
,
n. 1455
˺):
Kum du mit den dinē, | Szo kum ich mit den minē. | Vor disßen edelen jūgelingē | Szol man thedingē.
Bernoulli, Basler Chron.
5, 149, 6
(
alem.
,
A. 15. Jh.
):
Do kam min herre marggraͧffe Ruͦdolff, herr Thúring von Ramstein und der statt von Strasburg erber bottschafft gen Basel, und taͤdingten gantz acht tag dazwúschent, untz daz sis mit einander gerichtent.
Roder, Stadtr. Villingen
202, 32
(
önalem.
,
1592
):
umb alle sachen [...] vor schulthaiss und stattgericht alhier in Villingen recht zue geben und zue nemmen und darumb nit thädigen oder iemandts bekümmeren.
Chron. Augsb.
2, 25, 15
(
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
das [glait] gaben sie im und also kam er zu in und tedinget mit in und mueßt den von Hall geben 1000 ℔. haller.
Ebd.
143, 21
:
die [edlman] solten mir gar hilflich und fürderlich gewesen sein und hulfen mir auch gar fast ain halben tag tädingen.
Mollay, H. Kottanerin
32, 14
(
moobd.
,
1439
/
40
):
meiner frauͤn gnad [...] sant graf Vlrichen von Zilẏ zu sand Mertennperg zu dem Abbt, vnd lies mit Im taẏding.
Wyss, Limb. Chron.
7, 22
;
Quint, a. a. O.
1556
;
Thiele, Chron. Stolle
81, 2
;
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
55, 15
;
56, 22
;
Chron. Nürnb.
4, 302, 25
;
Chron. Strassb.
1, 31, 24
;
UB Zug
99, 6
;
636, 36
;
Welti, Stadtr. Bern
125, 11
;
293, 2
;
Chron. Augsb.
1, 192, 11
;
2, 6, 31
;
5, 125, 20
;
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
2, 922, 36
;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 4501
;
Chron. baier. Städte. Regensb.
47, 6
;
Turmair
4, 106, 3
.
Vgl. ferner s. v.  7,  7.
4.
›(mit jm.) streiten, disputieren‹.
Bedeutungsverwandte:
(V.) 1.

Belegblock:

Tiemann, E. v. Nassau-S. Kgn. Sibille
150, 27
(
rhfrk.
,
um 1435
):
Grymmener dedinget lange mit dem fischer / aber der fischer wolde die fiesche nit anders geben.
Sachs
19, 331, 25
(
Nürnb.
1563
):
Und solln mit narren nicht vil theidigen, | Noch die weisen heimlich beleidigen.
Wedler, W. Burley. Liber
71r
(
moobd.
,
v. 1452
):
Als Pericles vnd Sophodes [...] miteinander taidingten von dem gemainen nucz, da kam gar ain schöner knab.
Valli, Königsb. Apostelgesch.
1947, 52
;
Wattenbach, Urk. Czarnowanz
101, 3
;
Mollay, H. Kottanerin
9, 21
;
Drescher, Hartlieb. Caes.
322, 23
.
5.
›etw. beschließen; bestimmen, festsetzen, regeln‹; offen zu 6, 8.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  7.
Syntagmen:
die sache / waldbusse t
.;
mit grosser not t
.;
da / es ward geteidingt, das [...]
(sehr häufig).

Belegblock:

Chron. Mainz
1, 8, 6
(
rhfrk.
,
15. Jh.
):
und da wart gededenget, daz die zwen zolle Ernfels und Lanstein, da die burger zolfri vor foren, daz die friheit der zolle virkundet wart.
Kollnig, Weist. Schriesh.
289, 25
(
rhfrk.
,
1668
):
Würdt die waldbuß bey der waldrug getädigt und gnädigster herrschaft geliefert.
Bernoulli, Basler Chron.
6, 80, 15
(
alem.
,
um 1545
):
Also ward es getaͤdinget im feld mit grosser nott, das die von Basel ein rachtung
[›Schlichtungsverhandlung‹]
uffnammen.
Pfeiffer, Frk.-bay. Landfr.
182, 43
(
nobd.
,
1396
):
Item dedimus hern Dyetr[ich] von Pickembach 260 gulden von der 10 spiezz wegen, [...] die man uns vor aufgesetzt het, als zu dem Newenmarkt geteidingt ward.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
34, 12
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
da wardt getaydingt, das man dem Pesnitzer soldt geben drewtawsend pfundt fur geschloß und speys darinne.
Turmair
1, 290, 5
(
moobd.
,
1528
):
Indem kam herzog Karlman wider auß Saxen in Baiern, ward die sach unter den fürsten und schwägern teidigt.
Chron. Köln
2, 77, 9
;
Chron. Nürnb.
2, 166, 13
;
Chron. Strassb.
2, 572, 11
;
Tobler, Schilling. Bern. Chron.
1, 9, 2
;
Vock, Urk. Hochst. Augsb.
196, 12
;
Hauber, UB Heiligkr.
2, 102, 38
;
Leidinger, A. v. Regensb.
625, 15
;
Grossmann, a. a. O.
68, 13
;
Turmair
4, 323, 15
;
528, 22
;
565, 18
.
6.
›sich mit jm. einigen, ein Übereinkommen treffen, einen Vertrag schließen, sich vergleichen (z. B. mit Gläubigern)‹.
Syntagmen:
mit den glaubigern, der hure, dem man t., um 6000 gulden / tücher t., sich mit jm. t
.

Belegblock:

Chron. Köln
2, 113, 6
(
rib.
,
1. H. 15. Jh.
):
Jtem darnach tadingt man mit dem van Sarwarden: solt man de bolwerk wider van im haben, man must im geben bi 5000 gulden r.
Chron. Nürnb.
1, 161, 24
(
nobd.
,
1387
):
sie [...] schikten ir botschaft on der stet wissen zu unserm herren dem kuͤnig und teidingten sich mit dem on der stet wissen.
Ebd.
5, 705, 32
(
nobd.
,
E. 15.
/
A. 16. Jh.
):
Jtem desselben tag da hieb man irn schwager mit gerten auß, der seiner maid ein kint gemacht; und er taidigt mit der hurn, gab ir 10 gulden.
Chron. Augsb.
7, 68, 2
(
schwäb.
, zu
1548
):
Wie noch ain blaicher verdorben und auch schulden halber entlaufen aber mit seinen glaubigern gethädigt.
Rot
334
(
Augsb.
1571
):
Pactirn, vertrag machen / vber einkommen / marckten / thedigen.
Leidinger, V. Arnpeck
655, 15
(
moobd.
,
v. 1495
):
also tadiget her Lienhart von Fraunberg und ainer, genant Töschnicz [...] so vil darein, das di knecht abzügen hinaus zbuschen prüken.
Turmair
4, 202, 7
(
moobd.
,
1522
/
33
):
Die burger begerten frid, teidingeten mit im, das er si in gnaden aufnäm.
Helbig, Qu. Wirtsch.
3, 18, 28
;
Dat nuwe Boych
430, 30
;
Chron. Köln
2, 115, 26
;
Sachs
16, 336, 29
;
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
262, 36
;
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
439, 32
;
Chron. Augsb.
1, 31, 4
;
2, 93, 11
;
2, 140, 4
;
4, 182, 17
;
Bastian u. a., Regensb. UB
45, 13
;
Langmantel, Schiltb. Reiseb.
29, 10
;
Thiel u. a., Urk. Münchsm.
172, 16
;
Brunner, Rechtsqu. Krems u. Stein
174, 34
;
Vgl. ferner s. v.  7, .
7.
›vermitteln (als Mediator zwischen zwei Parteien), schlichten‹; resultativ: ›einen Frieden schließen, einen Krieg o. ä. beilegen‹.
Bedeutungsverwandte:
.
Syntagmen:
in gutem, in der sache t., zwischen jm. und jm. t
.

Belegblock:

Chron. Köln
3, 938, 29
(
Köln
um 1482
, Hs.
E. 16.
/
A. 17. Jh.
):
di geschickten von der wirdiger universitet der stadt Cöln, die sich alsulches unwillens bedrinklichen zu hertzen gahn ließen und hetten gern darzwischen in guitem gedadingt.
Kisch, Leipz. Schöffenspr.
505, 5
(
osächs.
,
1523
/
4
):
Ich Isaac juda gebe schult Hansen etc., das zwischen ime und mir geteidingt haben A. B.
Chron. Nürnb.
3, 156, 5
(
nobd.
,
1488
):
Da waren noch nit zu genaden komen die sün kaiser Ludwigs und hielten im vor das kaiserlich hailtumb in der stat Munichen. doch die fürsten waren mitler und tedingten, daß sie solten das hailtumb antwurten gen Nurenberg in dem negsten aprillen.
Bernoulli, Basler Chron.
5, 138, 6
(
alem.
,
A. 15. Jh.
):
und wart ouch der krieg gericht und geteidinget, als hienach geschriben stat.
Luginbühl, Brennwalds Schweizer Chron.
1, 230, 7
(
halem.
,
1508
/
16
):
Uf das reit der graf von Kiburg in das leger, bat, das si abzugend, so wöllti er in der sach tätingen.
Helbig, Qu. Wirtsch.
2, 169, 20
;
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
38, 8
;
Wattenbach, Urk. Rauden
50, 27
;
Chron. Nürnb.
1, 32, 22
;
Bernoulli, a. a. O.
5, 132, 19
;
V. Anshelm. Berner Chron.
4, 29, 11
;
Chron. Augsb.
1, 176, 15
;
Bastian u. a., Regensb. UB
259, 23
;
Chron. baier. Städte. Mülh.
386, 5
;
Spiller, Füetrer. Bay. Chron.
220, 3
;
Maaler
397r
;
Schwäb. Wb.
2, 14
;
Schweiz. Id.
12, 443
.
8.
›jm. etw. zuteilen, zusprechen, zuerkennen‹; auch: › etw. aufteilen‹; mit gänzlich anderer Syntax als 5.
Bedeutungsverwandte:
 2, , , .
Syntagmen:
jm. etw. zu morgengabe t., jm. etw
. (z. B.
das erbe / das gut
)
in seine gewalt t., jm. eine schuld, geld t
.

Belegblock:

Leman, Kulm. Recht
2, 4, 39
(
Thorn
1584
):
Von vrouwen morgengobe. [...] vnd hot sy keynen burgen douor. so darf sy der were do her ynne vorsturben ist dy yres mannes was. do her tot vs getragen wart nycht rümen ee denne dy erbnamen ir geben das ir tzu morgen gobe geteydinget vnd gelobit was.
Bastian u. a., Regensb. UB
435, 35
(
oobd.
,
1376
):
umb alle di ansprach und vodrung [...], di in unser oͤhaym Perchtold der Charg, Pernoltz dez Chargen + sun, geschafft und lazzen hat und dofuͤr uns zu unserm tail ein sogetan gelt geschaiden und geteydingt worden ist.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
105, 36
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
Der kunig von Vngern [...] macht klag uber den kayser [...] umb das gelub des kunigreichs von Behaym und umb ain alte schuld, die im getaydingt und versprochen war inn dem kryeg zu Osterreich im lanndt.
Hör, Urk. St. Veit
133, 24
(
moobd.
,
1386
):
Vnd ist auch im daz obengenant guͤt mit allem zwͤgehoͤrn in sein vnd seiner erben gewalt getaydingt vnd gesprochen.
Buchda, Schöffenspr. Pössneck
4, 295
;
Ermisch, Sächs. Bergr. A
21
;
Spiller, Füetrer. Bay. Chron.
237, 14
.
Vgl. ferner s. v.  1.
9.
›jn. / etw. freikaufen, auslösen, befreien; jn. freilassen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2.
Syntagmen:
etw. von jm. für etw. t., sich aus der gefangenschaft / gefängnis t
.

Belegblock:

Brinkmann, Bad. Weist.
35, 9
(
rhfrk.
,
1467
):
Also fugt er sich mit sampt Conz Heunen und andern sin guten freunden zu meim gnedigen herrn [...] und teidingt solich sin ochsen von ime vor vier fl.
Chron. Strassb.
2, 806, 8
(
els.
,
A. 15. Jh.
):
do lief der ammeister hin und ving den duͦmprobest und leite in in einen turn, do inne lag er gefangen [...] zwei jor und drige wuchen [...]. donoch wart er getedinget one schetzunge.
Ebd.
857, 10
:
doch der herzoge von Burgunde tedigete sich us der gefengnisse.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
144, 8
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
Der von Liechtenstayn und der Weyspriacher worden von dem Wolfftarffer geyn Gratz gefuert, do wurden sy in ain haws geschaffen und [war] daraus an urlaub nicht ze komen. Die andern wurden all getaydingt.
Wyss, Limb. Chron. U
147, 38
;
Schultheiss, Achtb. Nürnb.
135, 7
;
Merz, Urk. Bremgarten
136, 12
;
Müller, Lands. St. Gallen
78, 12
.
10.
›jn. zu etw. bewegen, bringen‹.
Syntagmen:
jn. aus dem bette / haus t., jn. in den krieg t
.;
sich t. lassen
.

Belegblock:

Barack, Zim. Chron.
4, 93, 14
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Der edelman, wiewol er ain unerschrockner man war, so entsass er im doch, gesegnet sich und wolt usserm bet sich nit tedingen lasen.
Leidinger, V. Arnpeck
617, 27
(
moobd.
,
v. 1495
):
herzog Wilhalm zoch haim gen Dürgen und wolt sich nit mer in den krieg tädigen lassen.
Winter, Nöst. Weist.
1, 733, 36
;
Schweiz. Id.
12, 446
;
Öst. Wb.
4, 1342
.