1
glauben,
gläuben,
V.
1.
›an die Existenz Gottes sowie an die Wahrheit christlicher Lehre glauben‹; den im Folgenden unter
a) bis h) angegebenen syntaktischen und textlichen Gebräuchen von
glauben
können teilweise gewisse semantische Nuancen zugeordnet werden; vgl. die diesbezüglichen Vorschläge; man beachte einen ähnlichen Differenzierungsversuch bereits bei Ulrich von Pottenstein (s. u.
Baptist-Hlawatsch
, zitiert unter f ).
Texte der Sinnwelt ,Religion / Didaxe‘.
Syntagmen
Alle Gebräuche mit Subj. d. P.:
a) ›im christlichen Sinne glauben, im Glauben stehen, leben (als mehr oder weniger absolute vertrauensvolle Existenzform oder der menschlichen Entscheidung unterliegende Haltung, deren Inhalte und Bezugspersonen in den Belegen nicht genannt, sondern vorausgesetzt werden)‹.
Syntagmen:
j. g.
;
j. falsch / recht / gänzlich / gröslich / mer g
.;
das ganze glauben
(subst.).
Wortbildungen:
glauber
1 (a. 1617),
glaublich
1,
glaubsam
1 ›glaubensstärkend‹,
glaubung
.
b) ›an die präsupponierte Existenz des christlichen Gottes sowie an die substantivisch präsupponierten Wahrheiten christlicher Lehre (z. B. an die
gnade
), Inhalte, Verheißungen glauben‹.
Gegensätze:
, .
Syntagmen:
mit Akk. d. S. (häufig) / P. (seltener);
die menschheit (Christi), die gnade / kirche / vergebung, die evangelien, die artikel, unsichtige dinge g., Jesum, got (immer) g
.
c) ›an jn. (meist: an
got
) / etw. (dies vereinzelt) als an denjenigen / dasjenige glauben, als das er / es in der christlichen Lehre offenbart ist‹.
Syntagmen:
mit doppeltem Akk. d. P. / (vereinzelt:) S.;
den gottesson (waren) got / (waren) menschen g., den son gleichen got g., den schöpfer den heiligen geist g., Christum den richter, des liechtes schein g., Marien die gottes mutter g
.
Wortbildungen:
glaubendig
.
d) ›an die Wahrheit eines explizit ausformulierten Inhalts christlicher Lehre glauben‹.
Bedeutungsverwandte:
.
Syntagmen
oft mit Inhaltssatz (meist:
das ...
) vereinzelt mit Infinitivsatz, mehrfach mit folgendem Hauptsatz im Konj.
e) inhaltlich wie d).
Syntagmen:
mit Gen.obj. d. S. (oft
des
, pronominal für das vorher Gesagte), auch korrelativ für einen vorangehenden oder folgenden Hauptsatz.
f)›an e. P. (
got
) / S. (z. B. an die
auferstehung
) als existent und im Sinne der christlichen Lehre wirksam glauben‹, mit Öffnung zu ›jm. vertrauen‹.
Bedeutungsverwandte:
(V.) 1.
Syntagmen:
mit Dat. d. P./S. (letzteres seltener);
Christo / got, dem engel / wort, heiligen geist, der anklage / auferstehung / botschaft / historie / liebe g
., pronominal:
dem
[vorher Gesagten]
g
.
g) inhaltlich wie f ).
Syntagmen:
mit präp. Obj. (
an
):
an got / Christum / gottes son, an die gemeine, an die kraft (gottes) g
.
h) inhaltlich wie f ) und g).
Syntagmen:
mit präp. Obj. (
in
):
in got / Christum / Christo, in den herren / vater, in gottes wort g
.

Belegblock:

Zu a):

Luther, WA
11, 249, 21
(
1523
):
wer mehr glewbt unnd liebt, der ist volkomen.
Ders. Hl. Schrifft.
Ps. 116, 10
(
Wittenb.
1545
):
Jch gleube / Darumb rede ich.
Ebd.
Jes. 7, 9
:
Gleubt ir nicht / So bleibt jr nicht.
Ebd.
Mk. 9, 23
:
Wenn Du kündest gleuben / Alle ding sind müglich dem der da gleubet.
Helm, H. v. Hesler. Apok.
21211
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Ob man ir pfliget von der jugent: | Gelouben, hoffen, minnen.
Quint, Eckharts Pred.
2, 617, 3
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Es sey dann, das ir tzaihen vnd wunderwerch secht, anders ir glaubt nicht.
Ders., Eckharts Trakt.
270, 3
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Ie dû minner enpfindest und grœzlîcher gloubest, ie dîn gloube lobelîcher ist [...]. wan ein ganz glouben ist vil mêr dan ein wænen in dem menschen.
Kehrein, Kath. Gesangb.
2, 671, 7
(
Mainz
1605
):
Meinend sie werden selig seyn, | Dieweil sie nur recht glauben.
Feudel, Evangelistar
3, 17
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
selik bistu wen du gelobit hast, wen in dir sullen volbracht werden dy dynk dy dir gesait syn.
Sachs
15, 320, 10
(
Nürnb.
1562
):
Nemb dich solcher gebrechen an, | Als hab es dir gott selb gethan | [...] | Deinr seel zu einr glaubsamen gab, | Daß sie dir ritterlich helff kempffen.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 150, 6
(
Hagenau
1534
):
Ich will glauben wie der koler glaubt. [...]. Des kolers glaub ist der beste glaub.
Ebd.
179, 5
:
Ich will glauben wie mein vatter und mutter geglaubt haben.
Niewöhner, Teichner
9, 47
(Hs. ˹
moobd.
,
um 1360
/
70
˺):
wir sullen in [got] sehen mit dem muͤt | gelaubichleich
[subjektbezogenes präd. Attr.: ›im Glauben‹]
auf der erden.
Hohmann, H. v. Langenstein. Untersch.
63, 27
(
moobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
das der mensch icht werd gefurt in ainew toͤrleichew glaubung vnd stete waͤnung von im selb.
Froning, Alsf. Passionssp.
7795
;
Harms u. a., Alberus. Fabeln
75, 10
;
Goldammer, Paracelsus
5, 180, 15
;
Wyss, Luz. Ostersp.
5241
;
Schwäb. Wb.
3, 681
.

Zu b):

Luther, WA
30, 3, 341, 26
(
1531
):
So ists auch nicht war, das die kirche nicht jrre noch sundige, Denn sie bettet teglich: Vergib uns unser sunde, Und gleubt vergebung der sunde.
Ebd.
30, 3, 552, 21
(
1532
):
wer nu dran zweiffelt, der thut eben so viel, als gleubet er kein Christliche Kirche.
Gille u. a., M. Beheim
76, 132
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
das wir dest mer | glaubten die ewangilg, die er | uns selber hat geleret.
Reichmann, Dietrich. Schrr.
264, 15
(
Nürnb.
1548
):
ein gnediger Gott / der vmb Christus willen alle sünd vergeben / vnd zudecken wil / wenn wir nur solche genad mit ernst glauben.
Eichler, Ruusbr. obd. Brul.
1, 679
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
Die artikel des gloͮben, die sol men gloͮben vnd nút wellen wissen.
Baptist-Hlawatsch, U. v. Pottenst., S. 
233
(
moobd.
,
A. 15. Jh.
):
Vnsichtige ding müssen wir gelauben.
Gierach, Märterb.
19405
(Hs. ˹
moobd.
,
A. 15. Jh.
˺):
daz ist got Jesus Christ. | den got gelaub ich ymmer.
Luther, a. a. O.
32, 92, 2
;
Gille u. a., a. a. O.
1, 48
;
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
145
;
Lemmer, Schernb. Frau Jutte
1638
;
Gierach, a. a. O.
22813
.
Vgl. ferner s. v.  19.

Zu c):

Luther, WA
48, 179, 7
(
1547
):
Wer gleubet doch das, das vnser Gebet so angeneme sey?
Kehrein, Kath. Gesangb.
3, 21, 1
(
Köln
1583
):
Wir gleuben dich [Christum] des liechtes schein, | Das du dich hast verkundt zu sein.
Dubizmay, kurß zu Teutze
22, 3
(
hess.
,
1463
):
Wir gleuben dich [Christus] kunfftigen gewaltigen richter.
Ebd.
83, 3
:
wan wir sein glewben sie [Marien] die waren gots müter.
Mone, Adt. Schausp.
2, 1135
(Hs. ˹
omd.
,
1391
˺):
Thoma, mich han gesehen dy
e
augen din, | dez schaltu
e
gloubending sin.
Spechtler, Mönch v. Salzb.
34, 28
(
oobd.
,
3. Dr. 14. Jh.
):
Gib, das wir (durch) dich wissen | den vater und erkennen den sun, | das wir dich heiligen geist, | zu aller zeit gelauben in in paiden.
Schülke, Geistl. Gemahelsch.
4002
(
moobd.
, Hs.
15. Jh.
):
den [gottessun] glaubt warn menschen und got.

Zu d):

Rosenthal. Bedencken
38, 23
(
Köln
1653
):
Sonsten kan einer wol glauben / daß Christus Gottes Sohn / vnd der Seeligmacher vnd Herr sey.
Dietrich. Summaria
18v, 24
(
Nürnb.
1578
):
das der Oberste glaubet / der HERR Jesus werde sein Tochter wider lebendig machen.
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
138, 2
(
schwäb.
,
14. Jh.
):
Maria dü ist dar umbe seliger ze ahtenne, daz si gloubte, denne daz si Christi fleisch enphieng.
Anderson u. a., Flugschrr.
7, 10, 19
(
Straßb.
1524
):
Glaub aber Christus hab dir einen genaͤdigen vatter gemachtt.
Schmidt, Rud. v. Biberach
68, 17
(
whalem.
,
1345
/
60
):
das gemvͤt gloͮbt, das vber menschlich begriflicheit ist vnde vber bescheidenheit.
Wiessner, Wittenw. Ring
3816
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Jch glaub | [...] | antlass aller meiner sünden zu gewinnen.
Gropper. Gegenw.
4v, 2
;
Froning, Alsf. Passionssp.
1613
;
Morgan u. a., a. a. O.
119, 21
;
Andreae. Ber. Nachtmal
75r, 11
;
Spechtler, Mönch v. Salzb.
14, 31
;
Baptist-Hlawatsch, U. v. Pottenst.
230
;
1006
;
1029
;
Klein, Oswald
2, 18
.
Vgl. ferner s. v.  2.

Zu e):

Mone, Adt. Schausp.
1, 125
(Hs. ˹
omd.
,
1391
˺):
Man sal ouch dez glouben wol, | daz her von denne komen sal | zcu
e
richten obir dy toten.
Gille u. a., M. Beheim
82, 326
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
des glaͮbend sunder spote.
Baptist-Hlawatsch, U. v. Pottenst.
964
(
moobd.
,
A. 15. Jh.
):
Adam der glaubt des nicht.
Schützeichel, Mrhein. Passionssp.
509
.

Zu f):

Quint, Eckharts Pred.
428, 7
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Dar umbe muoz man ez im glouben als der wârheit, wan Kristus ist diu wârheit.
Gille u. a., M. Beheim
76, 80
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
so wir reu haben gen got | und seiner lieb sein glaben.
Ebd.
78, 47
:
da die juncfrau mit namen | Dem engel glaubt und horchet.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
9
(
Nürnb.
1517
):
So wir dem glouben, sein wir itzundt durch die hoffnung selig worden.
Dietrich. Summaria
21r, 30
(
Nürnb.
1578
):
Die sich nun an seinem tod ergern / werden seiner aufferstehung nit glauben / vnd also in jren suͤnden verdampt werden.
Vetter, Pred. Taulers
129, 12
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
und truwent und geloubent ime in habende und in darbende.
Bihlmeyer, Seuse
419, 13
(
alem.
,
14. Jh.
):
daz ir minen worten untz her nit woltent geloben, des werdent ir nu selber enpfinden.
Baptist-Hlawatsch, U. v. Pottenst.
39
(
moobd.
,
A. 15. Jh.
):
merkche daz ain vnderschaid ist so man spricht, ich glaub got, oder ich glaub an got, oder ich glaub in got. Wann der glaubt got, der da glaubt daz allew ding war sein die er gesprochen hat. [...]. Aber der glaubt an got, der da glaubt daz er ain pesserer sey der pösen [...]. Aber in got glauben daz ist als Augustinus spricht in dem gelauben in lieb haben vnd in in gen mit warer lieb.
Helm, H. v. Hesler. Apok.
17320
;
Gropper. Gegenw.
3r, 12
;
Rosenthal. Bedencken
5, 18
;
Kehrein, Kath. Gesangb.
3, 10, 6
;
Dietz, Wb. Luther
2, 129
 f.

Zu g):

Luther, WA
32, 29, 7
(
1530
):
das wir nicht allein an den gecreutzigten Christum gleuben, sondern auch [...].
Ders. Hl. Schrifft.
Joh. 11, 25
(
Wittenb.
1545
):
Jhesus spricht zu jr / Jch bin die Aufferstehung vnd das leben / wer an Mich gleubet / der wird leben.
Froning, Alsf. Passionssp.
4899
(
ohess.
,
1501 ff.
):
gleubet an en [got]! das ist myn raid.
Mathesius, Passionale
47r, 13
(
Leipzig
1587
):
das ist / eine krafft Gottes / welche selig machet / alle die daran gleuben.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
13, 2
(
els.
,
1362
):
Do gloͮbe der rihter vnd alles sin gesinde an Christum.
Wiessner, Wittenw. Ring
3817, 40
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Ich gelaub [...] an die gemain aller hailigen.
Helm, H. v. Hesler. Apok.
10817
;
Schützeichel, Mrhein. Passionssp.
440
;
Froning, a. a. O.
1599
;
Dietrich. Summaria
19v, 29
.

Zu h):

Luther, WA
41, 270, 4
(
1535
):
Jch gleube jnn Gott Vater, Gott Son und Gott heiligen Geist.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
179
(
Nürnb.
1517
):
Wer in Christum durch einen lebendigen glouben gloubt, der würft die teufel aus.
Anderson u. a., Flugschrr.
18, 4, 23
([
Straßb.
]
1523
):
Wie ein yeder glaubt vnd hoffet in gott / also hat er auch hilff von gott.
Ebd.
25, 6, 18
([
Augsb.
1522
]):
Daru͂ gelaub ich in Christo vñ in seine wort.
Kehrein, Kath. Gesangb.
2, 527, 7
;
564, 1
.
2.
›an die Inhalte einer nicht christlichen Religion glauben‹.

Belegblock:

Luther, WA
14, 16, 8
(
1524
):
Das heysset aber nicht Gott erkennet, das du glewbest, wie die Turcken, Juden und der Teuffel glewbt.
Froning, Alsf. Passionssp.
4759
(
ohess.
,
1501 ff.
):
mer [Judden] woln gleuben yn unßern alden gott, | der laupp und graß geschaffen hot!
Werbow, M. v. Amberg. Gew.
168
(
omd.
/
oobd.
,
v. 1382
):
die beten an fremde goter [...], alle die do gelawben an czaubrer [...], an eysvogel, [...], an allerley vogel geschrey.
Bell, G. Hager
456, 1, 2
(
nobd.
,
1597
):
Die heiden Hetten vor edlichen jaren | vil abgöttreÿ, an Die sie glauben waren.
Plant u. a., Main. Naturl. 301vd,
16
(
ohalem.
, Hs.
E. 14. Jh.
):
als die heidene gloͮbit mars dc ist ein stritgot.
3.
›jm. / e. S. in weltlichen Angelegenheiten, unter sozialen und inhaltlichen Aspekten glauben, vertrauen‹; im Folgenden werden analog zu 1 vorschlagsweise einige Differenzierungen nach dem syntaktischen Gebrauch angebracht:
a) ›Vertrauen haben (als Lebenshaltung)‹.
Syntagmen:
j. g
. (ohne Obj.).
b) ›Vertrauen in die Qualität, die Zuverlässigkeit, den Nutzen e. S. haben‹.
Syntagmen:
mit Akk.obj. d. S.
c) ›(jm.) etw. glauben; sicher sein, daß [...]‹.
Phraseme
(formelhaft):
glaubt mir!
o. ä.
Syntagmen:
jm
.
das
(korrelativ)
g., das [...]
/ Relativsatz [
was...
], jeweils im Ind.,
etw. g
. (mit vorangehendem Hauptsatz im Ind.),
jm. etw. g
. (mit vorangehendem oder folgendem Hauptsatz im Ind.).
d) ›jm. trauen, vertrauen, glauben, js. Worten, Taten, Haltungen Verläßlichkeit unterstellen und sich darauf verlassen; e. S. trauen, vertrauen‹.
Bedeutungsverwandte:
(V.) 12, .
Syntagmen:
mit Dat.obj. d. P. (meist) / S. (seltener);
jm
. (z. B.
dem arzet / diener / lügner / vater / armen / falschen / treulosen / nächsten, den geistern
)
(nicht) g., e. S
. (z. B.
dem lügen / wan, der entschuldigung / hübsche, js. worten
)
(nicht) g
.
Wortbildungen:
glaubbar
›glaubwürdig‹ (n. 1529),
glaubmässig
›vertrauenswürdig‹ (1. H. 16. Jh.).
e) inhaltlich wie c).
Syntagmen
Mit Gen.obj. d. S., teils mit Dat.obj. d. P., oft als genitivisches Korrelat:
des glauben
, mit folgendem Inhaltssatz (
das ...
) oder vorangehendem bzw. folgendem Hauptsatz im Ind.
f) ›jm. glauben, an die Wahrheit von js. Aussage glauben‹.
Syntagmen
Mit Dat.obj. d. P. (meist pronominal:
mir, im
) und Inhaltssatz (
das ...
) oder Relativsatz (
was ...
) oder mit vorangehendem bzw. folgendem Hauptsatz im Ind.
g) ›jm. vertrauen, zu jm. stehen, halten‹.
Syntagmen:
Mit präp. Obj. d. P. (mittels
an)
.

Belegblock:

Zu a):

Schöpper
9b
(
Dortm.
1550
):
Credere. Gleuben glauben geben treuwen vertrauwen.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 2225
(
Hagenau
1534
):
Wer leichtlich glaubt / wirt leichtlich betrogen.

Zu b):

Buch Weinsb.
4, 13, 5
(
rib.
,
1588
):
Derhalb macht mir das alte sprichtwort etwas bedenkens, das alle altheit und seir altheit fast sorglich were zu gleuben.
Roloff, Naogeorg/Tyrolff. Pamm.
99, 814
(
Zwickau
um 1540
):
unser wort wird glauben jederman.
Klein, Oswald
97, 25
(
oobd.
,
1417
/
8
):
Seid das ich gelouben sol, als du da sprichst | dein stäte lieb und nicht embrichst.
Bauer, Imitatio Haller
47, 12
(
tir.
,
1466
):
Der vnfridsam mensch der verkchert das guet in das pös vnd gelaubt gar pald das pös.

Zu c):

Große, Schwabensp.
75a, 7
(Hs. ˹
nd.
/
md.
,
um 1410
˺):
wil man is deme manne nicht gelouben, er sal iz irzuͦgen.
Froning, Alsf. Passionssp.
1021
(
ohess.
,
1501 ff.
):
hie ist das heubet | Johan des teuffers, das gleubet!
Ebd.
4450
:
Pilate herre, nu gleube mer: | myn frawe hot entbodden der | und lesset dich bidden flyssigklich, | das [...].
Opitz. Poeterey
12, 32
(
Breslau
1624
):
Mecenas, wilt du mir vnd dem Cratinus gleuben | Der der da wasser trinckt kan kein guet carmen schreiben.
Pfeiffer-Belli, Murner. Kl. Schrr.
8, 100, 18
(
Straßb.
1522
):
glaub mir du wurdst bald den affen im garn finden des testamentz halb.
Barack, Teufels Netz
13170
(
Bodenseegeb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Die segi ist nüt anders eben | Denn widerwertig leben | Wider got und sinü bott: | Das man mir wol gelopt.
Maaler
183v
(
Zürich
1561
):
Meinst du das ich dir das yetz glaub / daß sy vom Pamphilo schwanger gesein sey?
Sappler, H. Kaufringer
14, 202
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
junkfraw, nun gelaubent mir, | das ich ew sag die warhait.
Klein, Oswald
8, 10
(
oobd.
,
1423
):
all würm und tier, geloubet mir, was ich eu sag, | laub, gras, gevild, das wasser wild, die nacht, der tag | erkennt und lobt got.
Kummer, Erlauer Sp.
2, 154
(
m/soobd.
,
1400
/
40
):
gelaubt mıͤrs an allen has, | stuͤnd es an dem willen mein, | ıͤr muͤset noch lenger hie sein.
Stoltzius, Chym. Lustg.
53, 5
;
Fuchs, Murner. Geuchmat
285
;
Lindqvist, K. v. Helmsd.
4183
;
v. d. Lee, M. v. Weida. Spigell
20, 29
;
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
289, 19
;
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
107, 2
.

Zu d):

Anderson u. a., Flugschrr.
3, 8, 32
(
Wittenb.
1525
):
das er leychtlich folge / vnd glewbe dem vngewissen wahn vnd luͤgen der menschen.
Thür. Chron.
23r, 27
(
Mühlh.
1599
):
das einem Treulosen Manne gar nicht zu trawen noch zuglauben sey.
Mon. Boica, NF.
2, 1, 288, 20
(
nobd.
,
1464
):
Der hat darvon geben, was im gefallen ist, darumb im die herrschaft glawbt hat.
Kohler u. a., Bamb. Halsger.
156, 24
(
Bamb.
1507
):
an bestimpte gnugsame weyssung ist der angeregten vermeinten entschuldigung nit zu glauben.
Bihlmeyer, Seuse
251, 15
(
alem.
,
14. Jh.
):
Liden [...] machet den menschen sich selber erkennen, in im bestan, sinem nehsten gloͮben.
Lemmer, Brant. Narrensch.
17, 7
(
Basel
1494
):
Eym yeden gloubt so vil die welt | Als er hat jnn sinr taͤschen gelt.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 26, 2
(
Hagenau
1534
):
Du solt allen geistern nicht glauben.
Ebd.
270, 29
:
Wer untrew ist der glaubet und vertrawet niemandt.
Roloff, Brant. Tsp.
245
(
Straßb.
1554
):
Der Son seim Vatter nit glauben gtar | Noch ein Egemech dem andern mer.
Rennefahrt, Zivilr. Bern
90, 22
(
halem.
,
1404
):
und ist oͧch inen umb den schaden und umb daz, so inen genomen wurd, iren dieneren oder irem gesinde eins eyde ze gloͧben.
Maaler
183v
(
Zürich
1561
):
Glaub deiner hüpsche nit so vil / Laß dich nit zuͦ vil auff dein schoͤne. [...]. Einem Glauben / Sich an einen sicherlich lassen vnd jm vertrawen.
Chron. Augsb.
5, 117, 5
(
schwäb.
,
1523
/
7
):
die diener [...] solten iren schlechten worten darumb gelauben.
Barack, Zim. Chron.
2, 45, 25
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
das inen in vil grössern sachen gelaupt und vertrawt werde.
Henisch
1424
(
Augsb.
1616
):
Wenn ein Lugner gleich einmal ein wahr wort redet / so wirdt ihm doch nicht geglaubt.
Holland, H. J. v. Braunschw. V. e. Weibe
294, 13
;
Anderson u. a, a. a. O.
26, 5, 32
;
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
622, 14
;
Sappler, H. Kaufringer
26, 77
;
Chron. Augsb.
4, 376, 19
;
Schweiz. Id.
2, 589
;
4, 442
.
Vgl. ferner s. v. (Adj.) 4,  2.

Zu e):

Chron. Köln
2, 493, 5
(
Köln
1499
):
des engeloichten si niet ind soichten in vlislichen overal.
Froning, Alsf. Passionssp.
4806
(
ohess.
,
1501 ff.
):
nymmant des gleuben sal, | das des nachtes das moge gesyn.
Jahr, H. v. Mügeln
108, 494
(
omd.
, Hs.
1463
):
gelöube mir der mer, | ein jar die sunne loufen muß.
Dinklage, Frk. Bauernweist.
94, 31
(
nobd.
,
1409
):
wann des ein voyt von Hoenburg einem zencgrefen zu Remlingen nicht gleuben wolte, so [...].
Henschel u. a., Heidin
328
(
nobd.
,
um 1300
):
Ich sag evh des gelovbt mir | Si sint wol zewer vmb ein ey.
Schützeichel, Mrhein. Passionssp.
897
.

Zu f):

Große, Schwabensp.
202a, 28
(Hs. ˹
nd.
/
md.
,
um 1410
˺):
gelouͦbet man im oder nicht, daz her sich alsus muͦze weren, [...], So sal man sinen eit dar vmme nemen.
Leman, Kulm. Recht
2, 5, 52
(
Thorn
1584
):
wil man is deme iungelynge nicht gelouben. so sal her is irtzugen.
Jahr, H. v. Mügeln
132, 2327
(
omd.
, Hs.
1463
):
ir sult geleuben mir fürwar: | die tir sich müsten stören gar.
Sappler, H. Kaufringer
5, 464
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
si wolt mir das gelauben nie, | das ich auch wär von guoter art.
Fischer, Eunuchus d. Terenz
200, 11
(
Ulm
1486
):
erstlich so will ich, das ir baid mir das gentzlich gelaubent, was ich hier inn verbring.

Zu g):

Chron. Köln
2, 96, 9
(
rib.
,
1. H. 15. Jh.
):
so hielt noch geloifde konink Roprecht nicht an in noch der bischuf van Treir.
Feudel, Evangelistar
5, 30
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
des namen waz Johannes. Der quam durch daz geczucnysse, daz her geczugete von dem lichte, daz dy lute geleubeten an in.
Klein, Oswald
19, 134
(
oobd.
,
1416
):
die vor an dich geloubent hand, | die pfeiffent dir mit grillen | zu tanz auff ainer tillen.
4.
›von der Wahrheit, Richtigkeit e. S. überzeugt sein, etw. für wahr halten‹, von allgemein anerkannten sozialen, rechtlichen (u. ä.) Gegebenheiten gesagt, dementsprechend mit der Tendenz, den Inhalt des betroffenen Sachverhaltes in seinem Denken und Handeln zu beachten, damit Öffnung zu: ›e. S. nachleben, folgen, nachkommen‹.
Bedeutungsverwandte:
1
 2, ,  3, ; vgl. (V.) 4.
Syntagmen:
j. etw. g., j. (für war) g., das [...] / was [...]
,
j. g.
(+ Infinitivsatz ohne
zu
oder + Hauptsatz im Konj.);
e. S
. (Dat.obj., z. B.
dem eid, der übergabe, den artikeln
)
g
.

Belegblock:

Luther, WA
21, 58, 39
(
1528
):
der wird auch wol froͤlich darynne [ehestandt] sein, wer aber das nicht gleubet, der ist mit unlust [...] darynne.
Quint, Eckharts Pred.
1, 377, 13
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
vrouwe, daz ir nû gloubet, daz ich iuch liep hân, sô hân ich mich iu glîch gemachet.
Köbler, Ref. Franckenfort
124, 22
(
Mainz
1509
):
so sol der antworter [...] antwort geben / ob die selben posiciones / [...] ware syen oder nit / vnnd ob er glaube die ware sein oder nit.
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
6, 5
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
Doch gelauben wir: knecht knecht, herre beleibet herre.
Ebd.
27, 13
:
finde, wene und gelaube ich für war, das nie so reines, götliches nest und wesen bei der sele kan nimmermer gesein dann eelich leben.
Pyritz, Minneburg
5410
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Doch eins ich geleuben wil: | Got hab die kunst mit anderre kunst | Gegeben gar in irre vernunst | Den meistern.
Köbler, Stattr. Fryburg
42, 15
(
Basel
1520
):
Weñ aber in dem arrest ein sondrer tag bestimpt vnd anzeigt würd / so sol dem selben ouch geloubt vnd nachkomen werden.
Ebd.
61, 27
:
Ein Stattknecht / oder ein gemeiner amptknecht was er [...] by sine͂ eyd sagt / das sin ampt berürt / dem sol gegloubt werden.
Pfeiffer-Belli, Murner. Kl. Schrr.
6, 106, 3
(
Straßb.
1520
):
Jch glaub das warheit / warheit beleibt.
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
401, 25
(
schwäb.
,
14. Jh.
):
daz got die nidersten übermitz die obersten rihte, daz ouch die heiligen lerer gloubent.
Sappler, H. Kaufringer
11, 1
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
Ich gelaub, das niemand werd | [...] | gelaichet und betrogen mer | [...] | als der man von seinem weib.
Henisch
1630
(
Augsb.
1616
):
Die haͤnd stehen jhm offen / er glaubt was er sicht [...]. Die Welt glaubt nichts / biß jhr das Wasser inn das Maul gehet.
Turmair
1, 56, 12
(
Ingolst.
1519
):
damit dise unser übergab in kunftiger zeit kreftiger geacht und wârhaftiger gelaubt werd, haben wir [...] das bevestigt.
Winter, Nöst. Weist.
2, 34, 24
(
moobd.
,
16. Jh.
):
Die panndaiding werden gerechnet fur ain pekanntnus bei dem pann und ait die [...] gelesnen articl war zu sein und denen gehorsamblich zu gelewen
[hier wohl: ›folgen, nachleben‹].
Tpma
5, 31, 37
.
5.
›einen einzelnen Inhalt sehr unterschiedlicher Art (z. B. eine Handlung, eine soziale, geschichtliche, biologische Gegebenheit) hinsichtlich seiner Existenz, Richtigkeit, Wahrheit, die nicht zweifelsfrei feststehen, für gegeben, richtig, wahr halten‹.
Syntagmen:
etw. nicht / niemals / kaum / steif / leichtlichen g., g., das [...] / was [...], das regiment etw. g., jm. etw
. (z. B.
eine geschichte
)
g
.;
e. S
. (Gen.obj., z. B.
der sage
)
g., e. S
. (Gen.obj., mehrfach
des
, als Korrelat für etw. im Belegvor- oder -nachfeld Gesagtes)
g
.
Wortbildungen:
glaubsam
2 ›glaubhaft, verläßlich‹.

Belegblock:

Mieder, Lehmann. Flor.
323, 20
(
Lübeck
1639
):
Wer glaubt / daß ein Finantzer wahr sagt / vnd ein Fuchs fromb sey / der wird betrogen.
Chron. Köln
1, 3456
(
rib.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
Jd is harde selden gescheit, | men in sal is namails gelouuen neit.
Thür. Chron.
8v, 18
(
Mühlh.
1599
):
Der Affricaner [Hannibal] gleubt das nicht / vnd verwundert sich / wo sie [Roͤmer] die Macht her bekommen hetten / denn er meinte / sie weren gantz Wehrloß.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
22, 15
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
Des guldin gevesis und des siberyn ist do also vil das des nymant geloubite.
Ebd.
55, 20
:
des sint eczliche di [...] machin das di eynveldigin geloubin das also cleyne lute sint in der werlt
[es geht um
affin
].
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
531, 35
(
halem.
,
1465
):
der [froͤmde] sol [...] von sinem herren gloupsamm kuntschafft bringen, das er sich bi dem hantwercke fromclichen gehalten.
Lauater. Gespaͤnste
12r, 10
(
Zürich
1578
):
lüt [...] / die nit gloubt das geister od’ gspaͤnst syend.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
138, 21
(
oobd.
,
1349
/
50
):
sagt man mir, daz weibel
[des
igels
]
leg sich an den ruck; des gelaub ich paz, wan daz ist gemachsamer.
Ebd.
146, 29
:
ain luhs. der hât sô scharpfiu augen, [...], daz er durch starch wend siht. des gelaub ich niht.
Holland, H. J. v. Braunschw. V. e. Weibe
291, 37
;
Mieder, a. a. O.
323, 26
;
Quint, Eckharts Pred.
1, 414, 3
;
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
1445
;
v. Tscharner, a. a. O.
73, 14
,
Ott-Voigtländer, Rezeptar
203v, 16
;
Roder, Hugs Vill. Chron.
99, 29
;
Lauater. a. a. O.
20v, 1
.
Vgl. ferner s. v.  6.
6.
›etw. annehmen, vermuten, für möglich halten; denken, der Meinung sein, daß [...]; jn. für etw. (z. B. für
keusch
) halten‹; im Vergleich zu 1-5 mit unterschiedlichem Sicherheitsgrad zwischen Zweifel und Überzeugung.
Phraseme:
als / wie ich / wir glaube(n)
o. ä.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .
Syntagmen:
etw
. (z. B.
ein ding
)
g., (ehe) g., das [...], g
. + Hauptsatz im Konj. (mehrfach) oder Ind.,
etw. wol zu g. sein, etw. nimmer mer g
.;
des zweifels g
.;
jn. keusch
(objektbezogenes präd. Attr.)
g
.

Belegblock:

Toeppen, Ständetage Preußen
3, 469, 4
(
preuß.
,
1452
):
sotane gebrechen sein yn der commissio unsers allergenedigsten hern keysers, von ungestumer anlegunge des vorgenanten Peter Polans, als wir glauben.
v. Ingen, Zesen Rosenw.
73, 3
(
Hamburg
1646
):
Darauf sie / [...] entweder durch kraft ihrer zubereiteten wachs⸗kugel / oder / wie ich eher glaͤube / durch die kraft dieses mundes / [...] / von stunden an losung befand.
Chron. Köln
2, 254, 29
(
Köln
1499
):
dat dan einer van in allen sin sulde, der dat niet zo hertzen neme [...], sich menlich als einen getruwen burger zo bewisen, is niet wail zo geleuven.
Buch Weinsb.
1, 83, 8
(
rib.
,
um 1560
):
so gink ich [...] mit uber den Rhein, und war sulche breite, das ich es nimer gelauft hette.
Ebd.
2, 358, 23
(
1577
):
Wer wult nuhe ehe gelauft haben, das sulche ubertreffliche wonderliche verenderongen sich dermaissen zugetragen haben, wie [...].
Gille u. a., M. Beheim
235, 84
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Es ist ein checzerlich geverd, | wer glaubet, das der albp auf erd | von unczeitigen chinden werd.
Plant u. a., Main. Naturl. 296vc,
16
(
ohalem.
, Hs.
E. 14. Jh.
):
dc [zeichen] da heizit cancer die selbin geloͮbint daz die sunne wurde gemaht an dem zeichen.
Maaler
163r
(
Zürich
1561
):
Man hat mer Geglaubt dann es gewaͤsen ist. Cuncta, ut mos, famæ in maius credita.
Heidegger. Mythoscopia
52, 25
(
Zürich
1698
):
wie man zum Exempel glaubt / under dem Boccalino stecke der Cardinal Cajetanus.
Ebd.
57, 15
:
Daß man einen keusch glaube / muͤssen alle seine Reden keusch lauten.
Primisser, Suchenwirt
44, 36
(
oobd.
,
2. H. 14. Jh.
):
Du solt ich ee glauben | Dez tzweivel
›dem Zweifel Raum geben‹.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
5373
;
Alberus, Barf. Vorr. Alb.
4, 28
;
Frantzen u. a., Kölner Schwankb.
1, 76, 2
;
Tiemann, E. v. Nassau-S. Kgn. Sibille
118, 12
;
Palm, Veter Buoch
76, 17
;
Gille u. a., M. Beheim
79, 451
;
Rupprich, Dürer
1, 43, 31
.
Vgl. ferner s. v.  1,  2.