ausmutzen,
V.;
zu
mutzen
›jn./etw. herausputzen; hervorheben‹ (Dwb
6, 2841
/42).
1.
›jn. schelten; etw. tadelnd herausstreichen, hervorheben‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  1,
1
 3,
1
 1,  9,  5,  6.

Belegblock:

Luther, WA
30, 2, 339, 24
(
1530
):
Wie wol solchs stuͤck das geringst ist gegen dem hohen gemeinen grewel, das jhr solche Bisschove seid, wie droben angezeigt und mit der zeit (wo jhr euch nicht bessert) anders sol ausgemutzt werden.
Dietz, Wb. Luther
176
.
2.
›jn. mit etw. (z. B. mit einer Rüstung) ausstatten, herausputzen‹.
Bedeutungsverwandte:
1
 2; vgl. ,  1,  13, .

Belegblock:

Schwäb. Wb.
1, 492
(a.
1614
).
3.
›jn. (zu einem bestimmten Zweck) auswählen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2,  2.

Belegblock:

Dietz, Wb. Luther
176
.
4.
›(einen Zeugen) zurückweisen, ablehnen‹; antosem zu 3.

Belegblock:

Schöpper
97b
(
Dortm.
1550
):
Testes reiicere.
˹
Zeugen Verwerffen widerfechten widertreiben.
˺
hinlegen außmutzen außmustern.