stichel,
der
.
1.
›Stachel‹;
vgl. (V.) 123.
Bedeutungsverwandte:
1
 1; vgl.  2;  4.
Wortbildungen:
stichlicht
.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
14212
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
die berschrecken haten, | [...] | Zagele scorpionen glich. | Die zagele waren engestlich, | Wen sie trugen urmichle | Vol eiters tragende stichle, | Mit den sie daz volk stachen.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
55, 14
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
ir
[einer Tierart]
czunge scharf sam dorn von langin stichiln.
Voc. Teut.-Lat. ff ijv (
Nürnb.
1482
):
Stichel. oder stachel. stimulus.
Qu. Brassó
4, 237, 40
(
siebenb.
,
1653
):
mein vielgeliebste Rosa[m], mit welcher ich 18 Jahr [...] unter viel stichlichten Dörnen gelebet hab.
Vgl. ferner s. v. .
2.
›Turnierkämpfer‹;
zu (V.) 4,
1
 4.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  4.

Belegblock:

Chron. Augsb.
3, 59,
Anm. 7 (
schwäb.
,
E. 15. Jh.
):
der selb Jörg Rem stach die hertzigischen gar fast her ab, wann er waß ain guͦtter stichel.