stichel,
Adj.
›voller Stacheln, Dornen; verletzend, scharfzüngig‹, jeweils ütr.
Bedeutungsverwandte:
s. v. (V.) 1; vgl.  3, .

Belegblock:

Schönbach, Adt. Pred.
17, 2
(
osächs.
,
1. H. 14. Jh.
):
also ist es umme werltliche selichait, alleine dunket sie tumme lüte guͦt, sie ist doch vil stichel und vil scharf vn maniger hande sorge.
Pyritz, Minneburg
4678
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Daz min fraw, der zart onychel, | Ist gewest gein mir so stichel | Und also rehte hertig, | Daz mir worden ist lideschertig | Min freude.