sticheln,
V.
›jn. verhöhnen, verspotten, schmähen‹;
vgl. (V.) 7,
1
 6.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , ,  2.
Wortbildungen
stichelwind
im u. a. Phras.:
die stichelwinde wehen
,
stichler
(a. 1627).

Belegblock:

v. Ingen, Zesen. Rosenw.
33, 4
(
Hamburg
1642
):
Die Stichel⸗Winde wehen | zwar heffig auff mich zu.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
3, 39, 5
(
Straßb.
1466
):
er wirt geheissen nazarenus sy werden gesechen in den sy gestichelt
[Var. P-Oa:
gestochen
]
haben.
Schwäb. Wb.
5, 1752
.