abgeilen,
V.;
zu
mhd.
gîlen
›bitten, betteln‹
(Lexer
1, 1015
).
›jm. etw. abschmeicheln, abbetteln, abnötigen, auf unlautere Weise abgewinnen‹.

Belegblock:

Turmair
1, 183, 30
(
moobd.
,
1529
):
so man [...] die armen witib und waisen umb das ir bringt, inen das ir abgeilt.
Ebd.
4, 808, 19
(
1522
/
33
):
Die andern [...] wolten aber nun andern leuten das ir abgeilen und ir faulkait also ein mantl anlegen.
Ebd.
1, 251, 8
;
4, 107, 26
;
Maaler 3r;
Schweiz. Id.
2, 212
.