abgeilen,
V.;
zu
mhd.
gîlen
›bitten, betteln‹
().
›jm. etw. abschmeicheln, abbetteln, abnötigen, auf unlautere Weise abgewinnen‹.

Belegblock:

Turmair (
moobd.
,
1529
):
so man [...] die armen witib und waisen umb das ir bringt, inen das ir abgeilt.
Ebd. (
1522
/
33
):
Die andern [...] wolten aber nun andern leuten das ir abgeilen und ir faulkait also ein mantl anlegen.