durchkommen,
V., unr. abl.
1.
›durch ein Gebiet, einen Ort, eine Öffnung u. dgl. hindurch gelangen, ziehen‹ (von Personen, Waren u. Ä.); auch ütr.: ›zu einem Ziel, einem Ende gelangen‹;
vgl.  18,  14.
Bedeutungsverwandte:
 3, , , , ; vgl.  1, .

Belegblock:

Luther. Hl. Schrifft.
Jdt. 4, 5
(
Wittenb.
1545
):
der Priester Joiakim schriebe zu allen / so gegen Esdrelom woneten [...] vnd zu allen da die Feinde mochten durchkomen
[
Froschauer
1530 /
Eck
1537:
ein zuͦgang haben
].
Ebd.
Lk. 19, 4
:
alda solt er [Jhesus] durch komen
[
Mentel
1466:
fúrzegen
].
Wyss, Limb. Chron.
65, 9
(
mfrk.
, zu
1374
):
[Friderich von Sarwerden] hatte sere vil gebißes mit den Westfelingen e dan he mochte mit in dorch komen.
Luther, WA Bibel
6, 297, 4
;
Rwb
2, 1159
.
Vgl. ferner s. v.
1
 1,  3.
2.
›jn. durchdringen, überkommen, überwältigen‹;
vgl.  25,  3.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  5,  3.

Belegblock:

Pyritz, Minneburg
4738
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Mich hat ir mynne so gar durch kumen | Und also gar durch brochen.