müschen,
V. ;
zu
mhd.
müschen
›stoßen, quetschen‹
(Lexer
1, 2257
); etymologische Einordnung unklar.
›etw. zerschlagen, zerhauen‹.
Bedeutungsverwandte:
4
 12; vgl.  2, (V.),  13,  2, (V.) 3.

Belegblock:

Keil, Peter v. Ulm
16
(
nobd.
,
1453
/
4
):
ein gut pflaster [...] ist gut allen zuslagen vnd gefallen vnd gemüschten gelidern.
Wiessner, Wittenw. Ring
7299
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
der streit ein chriege ist, | der an schlahen leit und stechen, | An schiessen, müsten und auch brechen.
Ebd.
8794
:
Der [falch] die vogel mit der prüst | Stosst und von enander müst.