irsalung,
die
.
›Auseinandersetzung zwischen Einzelpersonen oder Gruppen, Streitigkeiten, Unruhe‹;
zu  4.
Bedeutungsverwandte:
1
 4,
1
 1,  7; vgl.  3,  5,  4,  6.

Belegblock:

Chron. Nürnb.
1, 353, 1
(
nobd.
,
1420
/
41
):
das großer zaichen zway waren und bedeutnus gaben […] der irrsalung, dy er gemert hat und nicht geminnert.
Ebd.
391, 2
:
und dy irrsalung hub sich am samßtag an.
Vock, Urk. Hochst. Augsb. 
174, 11
 (
schwäb.
,
1350
):
umb semlich irsalung und stozze, die uns und dem Romischen reiche zu schaden auf sind erstanden.
Dertsch, Urk. Kaufb. 
254
;
266
[Regestbelege];
Schwäb. Wb.
4, 50
.