dienstvolk,
das
.
›Dienstbote, einzelner Angehöriger eines Hausgesindes; Hausgesinde, Dienerschaft (als Kollektiv)‹;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1,  1, , (
das
3,  2,  2,  1.

Belegblock:

Chron. Augsb.
6, 59, 26
(
schwäb.
,
1534
):
so es [korn] hinauf kam zuͦ 27 ₰ d., da stunden die Fugger an und gabens irem dienstvolck [...] umb fl 3 und 2‰ fl.
Winter, Nöst. Weist.
1, 195, 22
(
moobd.
,
1564
):
Wann ainer ain dienstvolk hat der seinem herrn gestollen guet zuetrueg.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
308, 47
(
smoobd.
, Hs.
17. Jh.
):
welcher knecht, diern oder dienstvolk ainen herrn oder wirthvolk ân ursach auß dem dienst geet, [...], so soll das gericht das dienstvolk darzue halten, seinen jardienst auszudienen.
Winter, a. a. O.
2, 423, 17
;
Siegel u. a., a. a. O.
309, 1
.