köchin,
die
;
–/-nen
.
›Köchin, Haushälterin (bes. bei Priestern)‹; zu (
der
).
Bedeutungsverwandte:
, ,  7, ,  1.

Belegblock:

Joachim, Marienb. Tresslerb.
386, 18
(
preuß.
,
1406
):
1 fird. Katherinen der alden kochynnen gegeben.
Skála, Egerer Urgichtenb.
72, 7
(
nwböhm.
,
1570
):
Die Kochin het gesagt sie die Maidt ließ dj Cleider liegen.
Loose, Tuchers Haushaltb.
168, 15
(
nürnb.
,
1518
):
hab ich obgemellte Margret [...] gedingt, [...] also das sie mein kochin und kellnerin sein sol.
Vizkelety, Spangenberg. Glücksw.
352
(
Nürnb.
1613
):
die Mutter hat kein not; | [...] | Weil sie nun eine lange frist | Manchs Priesters Koͤchin gewesen ist.
Schade, Sat. u. Pasqu.
3, 148, 5
(
Regensb.
1524
):
unsere küchin werden si hinfür auch [...] auß unsern pfarhöfen bringen.
Qu. Brassó
5, 425, 34
(
siebenb.
,
1612
):
er [...] tät sie alle eraus, ausgenommen 2 und die Köchen.
Skála, a. a. O.
71, 11
;
173, 12
;
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
5, 35, 9
Var.;
Maaler
238v
;
247r
;
Schwäb. Wb.
4, 563
.
Vgl. ferner s. v.