gaukel,
der
 ;
-s/–
;
zu
mhd.
goukel, gougel
›Zauberei, närrisches Treiben, Possen‹
(Lexer
1, 1059
).
›närrisches Treiben, Possen, Blendwerk, Zauberei‹;
vgl.  123.

Belegblock:

Lemmer, Brant. Narrensch.
26, 61
(
Basel
1494
):
Mancher wuͤnscht / huͤser / frow / vnd kynd | Oder das er vil gulden fynd | Vnd des glich goückels / das gott wol | Erkennet / wie es geroten sol.
Klein, Oswald
23, 92
(
oobd.
,
1425
):
Das ist ain wasser sumpern | von hohen kläpfen gross, | dorin viel ich mit pumpern, | des gouggels mich verdross.
Niewöhner, Teichner
305, 1
(
moobd.
,
1360
/
70
):
Daz dw welt ein gaukel sey, | daz versten ich wol da pey.
Harsdoerffer. Trichter
2, 139, 10
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
118
;
Schwäb. Wb.
3, 99
.