gaukelfure,
die
;
zu
mhd.
goukelvuore
›Treiben von Zauberei, betrügerisches Blendwerk‹
(Lexer
1, 1061
).
›närrisches, gauklerisches Treiben‹;
vgl.  123.

Belegblock:

Kochendörffer, Tilo v. Kulm
930
(
preuß.
,
1331
):
Der geloube nicht en lot, | Wigit gar nach glîcher snuor | Und ist gar ein koukel vur.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
22, 27
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
Abir in dem fest der geburt des grozen chaam do geschit czu vordirst di vor gesprochin cleydunge unde kukil vur und vil andirs dingis irbotin chaam czu eren.