aufsteigung,
die
;
-Ø/–
.
1.
›religiöse Erhebung, Steigerung, Erhöhung der religiösen Kräfte‹;

Belegblock:

Wagner, Erk. Ps.-J. v. Kastl
20, 10
f. (
nürnb.
,
1. H. 15. Jh.
):
die menschen, [...], die [...] ir meynung und synne allein darein und darczu tunt, also in diser geistlichen kunst, czucht und weißheit aufnemung, aufsteigung und meynung.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
do in hungert er wolt essen: wann sy bereyten ims die auf steygung des gemúts viel auf in.
Ruh, Bonaventura
346, 30
f. (
orhein.
,
um 1480
):
dise wyß der uf stigung ist so uil kreftiger, als uil die kraft des uf stigenden ist innerlicher.
Buijssen, Dur. Rat.
206, 9
(
moobd.
,
1384
):
“Sursum corda“, daz ist: dy hercz auff, dy aufsteygung bedewtt.
Höver, Bonaventura. Itin. A
19
(
moobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
so seczen wir den nachsten stapffen der aufsteygumb.
2.
›günstige Entwicklung, Emporkommen, Aufstieg, Aufschwung‹; vgl. (s. v. 7), 5 (subst.), 5.
Bedeutungsverwandte:
6 (subst.),
1
1, , , , .

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Augmentum. Mehrung vffnemen zuͤnemung fuͤrdernus wachsung gedeyen vffsteigung.
3.
›Hang, Abhang‹;
Bedeutungsverwandte:
vgl. 3, 2.

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
das sy behielten die aufsteygung der berg durch die der weg nocht sein zuͦ jherusalem.
4.
s. 7.
5.
gegensätzlich zu 1.
6.
bedeutungsverwandt zu 1.