tagampt,
das
.
›Hochamt; die (meist am späten Vormittag gehaltene) Hauptmesse der Sonn- und Feiertage, die sich durch den gesungenen Vortrag bestimmter Texte auszeichnet (im Gegensatz zur nur gelesenen Messe)‹;
vgl.  1, (
das
2.
Zur Sache: LThK
5, 1996, 174,
s. v.
Hochamt
.
Belege nur nobd.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.
Syntagmen:
das t. anheben / singen
;
zum t. eingehen, nach dem t. von dannen gehen
.

Belegblock:

Wendehorst, UB Marienkap. Würzb.
326, 47
(
nobd.
,
A. 16. Jh.
):
Item xij. dn. einem priester, der das tagampt singt.
Sachs
17, 246, 14
(
Nürnb.
1562
):
Als nach dem tagampt gieng von dannen | Iedermann heym zum mittag-essen.
Chron. Nürnb.
5, 625, 6
;
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
596, 32
.