tagmesse,
die
;
nur obd.
1.
›Hauptmesse des Tages, Hochamt‹;
vgl.  14.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .
Syntagmen:
die t. singen / versehen
.

Belegblock:

Chron. Nürnb.
2, 29, 9
(
nobd.
,
1437
/
40
):
der pischoff von Regenspurg sang die tagmes dem konig.
Wendehorst, UB Marienkap. Würzb.
228, 37
(
nobd.
,
1490
):
mit einer singenden selemesse, einer singenden tagmesse und zehen gelesen selemessen.
Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
177, 39
(
halem.
,
1527
):
das die zwen tagmesser die tagmeß wie von altem har versehen.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
607, 23
;
Leisi, Thurg. UB
5, 694, 13
;
7, 1007, 11
;
Schwäb. Wb.
2, 29
.
2.
›Messe, welche zur Zeit des Tagesanbruchs nach der Frühmette gelesen wird‹;
zu  1.

Belegblock:

Chron. Strassb.
151, 15
(
els.
,
1362
):
und was daz des morgens do man mettin zuͦ dem munster hette gesungen in der tagemesse.