misbaren,
V.
›sich übel verhalten‹;
vgl.
1
 1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  1, .

Belegblock:

Gerhard, Hist. alde e
4921
(
omd.
,
um 1340
):
Mit dem [besem] man phlige zuchtegen nu | Kinder, di misseboren.
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
130, 29
(
schles.
,
um 1350
):
daz ir [...] di do misseborn, noch deme als sy missebort vnde vngeuugit han, kerin mogit vw’ gemute vnde sy pynegin mogit.
Rössler, Stadtr. Brünn
401, 27
(
mähr. inseldt.
,
1. H. 14. Jh.
):
misspart der vater gein dem sun mit den vorgeschriben drin sachen [...], so verleust er als sein recht.
Piirainen, Stadtr. Sillein
83b, 36
(
sslow. inseldt.
,
1378
):
Daz vorworcht yn calesymia di vor dem gerichte misse barte vor czorn do ir wille an vorspreche nicht machte vor gen.
Rwb
9, 666
.