märe,
auch
1
mere,
Adj.
›berühmt, geachtet; jm. angenehm‹; vgl. am ehesten
1
(
die
5.
Phraseme:
als märe
[etw. tun],
als [...]
›ebenso gern, als‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  12, , (Adj.) 1,  1, ,  4, (Adj.) 6, (Adj.) 2.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Johannes der sach wanderen | Zu dem ersten den meren
[9263:
Jhesus Crist
]
| In den siben luchteren.
Dierauer, Chron. Zürich (
halem.
,
1415
/
20
):
also ist nu geseit, von welichen kúngen und in welichen ziten die mere statt Zúrich ouch gestiftet was.
1280 do verbran die mer statt Zúrich unz an wening húsren.
Wiessner, Wittenw. Ring
4731
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Bis auch niemant anderm swär: | Daz macht dich werd und dar zuo mär!
Ebd.
4945
:
Chlainer gwin ist got mär.
Bächtold, N. Manuel. Zugabe H. R. Manuel
327, 634
(
Zürich
1548
):
Ich wölt als mär min gelt verzechen, | Als gen den herren und fürsprechen, | Oder so liederlich verschlan.