gottesverächter,
der
;
–/-Ø
.
›Gotteslästerer, Person, die insbesondere das 1. Gebot mißachtet‹;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
 3,  1,  1,  1,
1
, , ; vgl. .

Belegblock:

Luther, WA
28, 700, 20
(
1529
):
Wider Gott sol man auch nicht stoltzieren, gleich als hetten wir einen bessern behelff und duͤrfften dieses Gottes nirgend zu, wie denn dieses eigentlich aller Gottsverechter gedancken sind.
Ebd.
34, 2, 396, 29
(
1531
):
Denn was von der wellt ist, unchristen, Gottes verechter, diebe und schelcke, da gehoͤren nicht viel Teuffel zu.
Ebd.
54, 309, 10
(
1545
):
was solten die lesterlichen buben und Gottsverechter, die grossen groben Esel, Toͤlpel, Knebel, Ruͤltze, Filtze, rangen, Klotze, Ploche, [...] fels larven und putzen, dencken, on was dem Teuffel wol gefellet?
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
30, 29
(
mslow. inseldt.
,
1534
):
Jśt durch gnuegśam [...] Zeügnuś bewaiśt, daś Hanns Stiml offentlich und leśterlich geśagt hab, der Teüffel śey śeyn geśell [...], Derhalben śPrechen wir Zu recht, Daś Hans Stiml ein Gotteśverächter vnnd Leśterer śey.
Luther, WA
37, 141, 32
.