collationieren,
V.;
aus
mlat.
collationare
›mit dem Original vergleichen‹
(DuCange
2, 403
).
›eine Abschrift mit der Vorlage vergleichen‹.
Syntagmen:
eine abschrift / kopie, ein transsumpt / vidimus c.; etw. von wort zu wort c.
Wortbildungen:
collationiergeld
›Kanzleigebühr für die Kollationierung‹ (a. 1628),
collationierung
.

Belegblock:

Laufs, Reichskammergo.
231, 9
(
Mainz
1555
):
soll er [procurator] desselben copei durch einen prothonotarien oder leser collacionirt fürbringen.
Köbler, Ref. Franckenfort
94, 12
(
Mainz
1509
):
glaubwirdig abschrifft / die durch einen gerichtschryber collacionirt werden.
Schein, NA
2/1, 12a, 14
(
Leipzig
1627
):
werden fromme Christen [...] nach fleissiger Collationirung eines oder des andern Edition vnparteyisch zu vrtheilen wissen.
Rintelen, B. Walther
118, 20
(
moobd.
,
1552
/
8
):
sollen [...] dem andern Copi davon zustellen, alßdann ordenlichen collationiern.
Zingerle, Inventare
65a, 38
(
tir.
,
1495
):
sind von wortt ze wortt gegeneinander gleich lauttend gecollacioniret.
Laufs, a. a. O.
107, 19
;
120, 21
;
Rintelen, a. a. O.
44, 4
;
Rot
298
;
Rwb
7, 1175
;
Schwäb. Wb.
6, 2341
;
Schulz/Basler
1, 351
;
Eckel, Fremdw. Murners.
1978, 113
.
Vgl. ferner s. v. , .