sterngucker,
der
,
–/-Ø
.
›Astronom; Astrologe‹;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
, , ,  ; vgl.  12.

Belegblock:

Luther, WA
10, 1, 1, 590, 14
(
1522
):
Die weyßsager, das sind die von zukunfftigen dingen sagen, als die sternnkucker und falschen propheten.
Ebd.
16, 172, 22
(
1525
):
dieses nennen die Astronomi oder (wie man sie gemeiniglich heisset) Sternkuͤcker noch diem naturalem.
Ebd.
21, 20, 17
(
1528
):
Nu komen die Sternkuker her und sagen, wenn sich solche finsternis begeben, es sey natuͤrlich.
Ebd.
47, 615, 2
(
1540
):
Die Himmelsmeister und Sternkucker konnens auff ein Minuth rechnen, wen die Finsternis werden sollen.
Pfefferl, Weigel. Gn. S. 
89, 20
(
um 1571
, Hs.
1615
):
so kann ihm ein Astronomus recht beschreiben, Was Er thun werde in der Religion, wie er Sich in seinem Handl halten wirde, darum Sprechen die Nattierlichen, vnnd falschen schrifftgelerten Sterngugger, auf daß sie dise Edle khunst den einfeltigen Menschen verdechtig machen, denn sy werden mit Jren Tückhen Offenbaret durchs gestiern.
Luther, WA
10, 1, 1, 564, 17
;
17, 2, 362, 33
;
21, 20, 17
;
24, 43, 23
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
340
;