mitsubstanzlich,
Adj.
›substanzgleich, substanzeins‹ (von den Personen des dreeinigen Gottes gesagt).
Bedeutungsverwandte:
; vgl.
1
(Adj.) 15, .
Wortbildungen
mitsubstanzlichkeit
(dazu bdv.: ).

Belegblock:

Boot, Cassiodor. Hist. Eccl.
65, 18
(
moobd.
,
um 1385
):
so wolt er doch mitnichte verjehen, daz der sun in der gothait dem vater mitsubstanczleich weͣr.
Höver, Bonaventura. Itin. A
358
(
moobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
offenbarleich, das dicz ewig lyecht gepyrt aus ym geleychnüsz oder den geleichhen scheyn, den mitsubstanczleichen vnd den mitewigen.
Ebd. B
396
(
1450
/
60
):
es waͤr jn dem allerhochsten gut ewigkleich ain jnbeleibent ewig ausbrengung oder furpringung wurckleich, mitsubstanczleich, selbstaͤndigkleich, ebengeleich edel sam furpringent jn weise der geperung vnd gaistung.
Ebd.
428
:
das da sey ain aller hochste gemainsamleichait, vnd aus der hochsten gemainsamhait ain aller hochste mitsubstanczleichait.