leckerhaftig,
Adj.
1.
›genußsüchtig; wollüstig‹; vgl. (
der
).
Bedeutungsverwandte:
, , , .

Belegblock:

Schmitt, Ordo rerum
487, 15
(
omd.
,
1466
):
Delicatus leckerhaftig lusthaftig ratleich [...] zartleich.
Voc. Teut.-Lat.
s iiijv
(
Nürnb.
1482
):
Leckerhafftiger. delicat‘. oder zarter. oder notlicher.
Ebd.
r ijr
;
Schmitt, a. a. O.
485, 26
.
2.
›gerissen‹; vgl. (
der
).

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst (
Frankf.
1560
):
baten sie [zwen Gelehrte] [...] den Wiert, er wolte inen die Zech borgen, wenn sie alsdenn widerkaͤmen, wolten sie bezalen. Der Wiert was auch leckerhafftig und sagt: „Vor dem Jar, nemlich vor dreytausent Jar, seidt ihr auch hie gewest, da habt ihr mir nichts geben“.
3.
›köstlich, lecker (von Speisen)‹; zu (Adj.).
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Volkmar (
Danzig
1596
):
Dapalis, kostlich, leckerhafftig.