ausnutzen,
V.
1.
›etw. stark beanspruchen; etw. abnutzen, verschleissen‹; speziell vom Boden: ›Raubbau treiben‹.
Bedeutungsverwandte:
 3, , , , ; vgl.  2, (zu ersterer Variante);  2 (zur 2. Variante).

Belegblock:

Maaler
41r
(
Zürich
1561
):
Außgenutzter / Verschlissner pflůg. [...] Außgenutzet kleid vnd verschlissen. [...] Außgenutzte vnd außgebruchte weer vnd waaffen / die nit mer zebrauchen sind. [...] Außgenutzter / gebrauchter verschlissner waͤgiß.
Ebd.
44r
:
Außnutzen / Verbrauchen / Verschleissen. [...] Außnutzen / Ein erdtrich außmaͤrglen vnd ersaugen.
Rot
286
.
2.
›jn. ausnutzen, zu einem bestimmten Zweck mißbrauchen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
1, 494
(
1. H. 16. Jh.
).