aushippen,
V.;
zu
hippen
›schmähen, lästern‹ (Dwb
4, 2, 1553
).
›jn. ausschimpfen, schmähen, verspotten‹.
Wortbildungen:
aushippung.

Belegblock:

Pfeiffer-Belli, Murner. Kl. Schrr.
8, 135, 33
(
Straßb.
1522
):
sein alle ire predigen vff stechen / schelten / schenden / lestern vnd vßhipen gerust.
V. Anshelm. Berner Chron.
5, 164, 19
(
halem.
,
n. 1529
):
dass es [...] bass ein dedolation und usshippung, dan ein disputation und ussfindung soͤlte gnemt werden.
Bobertag, Schwänke
198, 31
(o. O.
1555
):
Dem geschach auch halb recht, diewil jm nüt widerfaren was, vnd dorft dem fůrman auff die weiß außhippen.
Enders, Eberlin
3, 278, 34
(
1526
):
Wann etwan ain loser fischer ainem grossen Hansen wol außgehyppet hat.
Meisen u. a., J. Eck
25, 18
(
Ingolst.
1526
):
das ewer ketzerisch predicantenn [...] wider alle christenliche zucht und bruͤderliche lieb also schentzlen und schmaͤhen [...], ja auch etlich mit iren namen uff der canntzel ußhippent.
Lichtenstein, Lindener Rastb.
52
;
Jörg, Salat. Reformationschr.
83, 35
;
85, 28
;
Schmid, R. Cysat
6, 94
;
Crecelius
1, 69
;
Schwäb. Wb.
6, 1558
;
Schweiz. Id.
2, 1489
.