ausholhippen,
V.;
zu
holhippen
›schmähen, lästern‹ (Dwb
4, 2, 1719
).
›über jn. lästern, jn. schmähen; verächtlich über etw. reden‹.
Bedeutungsverwandte:
 5,  2, , , ; vgl. .
Syntagmen
jn.
(z. B.:
den babst, die herren / geistlichen
)
/ etw.
(z. B.
kunst / werk
)
a.

Belegblock:

Sachs
22, 7, 23
(
Nürnb.
1524
):
Wie hat er den allerheyligsten vatter, den babst, die heiligen väter und uns wirdige herren außgeholhipt, wie ein holhypbub!
Sudhoff, Paracelsus
8, 44, 13
(
1530
):
ich darf euch wol schelten, und wol ausholhippen.
Baumann, Bauernkr. Oberschw.
174, 26
Var. (
schwäb.
,
v. 1542
; Var.
1533
/
36
):
er waß nit fast tief gelert, aber ful geschwetz, schenden, schmechen, lestren, das kunt er fast woll
[A:
und die gaystlichen auß höll huppen
].
Turmair
1, 199, 21
(
moobd.
,
1529
):
er [künig von Engeland] sei außgericht und außgeholipt worden teutsch, lateinisch.
Sachs
11, 216, 18
;
Sahr, Dt. Literaturdenkm. des 16. Jhs.
2, 54, 22
;
Schwäb. Wb.
1, 477
.