ausholhippen,
V.;
zu
holhippen
›schmähen, lästern‹ ().
›über jn. lästern, jn. schmähen; verächtlich über etw. reden‹.
Bedeutungsverwandte:
 5,  2, , , ; vgl. .
Syntagmen
jn.
(z. B.:
den babst, die herren / geistlichen
)
/ etw.
(z. B.
kunst / werk
)
a.

Belegblock:

Sachs (
Nürnb.
1524
):
Wie hat er den allerheyligsten vatter, den babst, die heiligen väter und uns wirdige herren außgeholhipt, wie ein holhypbub!
Sudhoff, Paracelsus (
1530
):
ich darf euch wol schelten, und wol ausholhippen.
Baumann, Bauernkr. Oberschw. Var. (
schwäb.
,
v. 1542
; Var.
1533
/
36
):
er waß nit fast tief gelert, aber ful geschwetz, schenden, schmechen, lestren, das kunt er fast woll
[A:
und die gaystlichen auß höll huppen
].
Turmair (
moobd.
,
1529
):
er [künig von Engeland] sei außgericht und außgeholipt worden teutsch, lateinisch.
Sahr, Dt. Literaturdenkm. des 16. Jhs.
2, 54, 22
;