anlegung,
die
;
-Ø/
auch
-Ø.
1.
›Warenlager, Anlage von Waren‹;
vgl.  17.

Belegblock:

Krieger, Ravensb. Kaufl.
1933, 51
.
2.
›Anlage (von Geld) auf Gewinn, nutzbringendes Geschäft‹;
zu  19.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
1, 234
.
3.
›Festlegung, Verordnung von etw.‹;
zu  23.

Belegblock:

Chron. Augsb.
1, 34, 7
(
schwäb.
, zu
1373
):
andre stett und herrn, die zu dem frid gehorten, die komen all zu feld, ieder herr und iedeu stat nach der anlegung des frids.
4.
›steuerliche Veranlagung, Steuerauflage; Leistungsauflage; finanzielle Umlage‹;
zu  24.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  6,  6.

Belegblock:

Chron. Nürnb.
4, 204, 1
(
nobd.
,
15. Jh.
):
machet man ein anlegung von hundert ein gulden und ein losung schwur man mit auf mitfasten des nechsten jars.
Ebd.
415, 9
:
der anlegung der wagen halb den pawrn durch die kriegßherren aufgelegt und angeslagen kein abbruch oder loch dorein machen.
Chron. Augsb.
5, 354, 42
(
schwäb.
,
1490
):
das er uns [...] mit steurn unnd anndern anlegungen unbekumbert unnd unverhindert lassen [...] wöllte.
Bastian u. a., Regensb. UB
63, 37
(
oobd.
,
1355
):
ver Chaͤnel und ir sun und ir aydem, di vor nach meister Suzzleins anlegung angelegt sint, sullen geben 97 ½ lb d.
Chron. Augsb.
1, 152, 6
;
Turmair
5, 78, 19
;
Schwäb. Wb.
1, 234
;
Rwb
1, 678
.
5.
›Aufgebot, festgesetztes Kontingent‹;
vgl.  24.
Bedeutungsverwandte:
 2.

Belegblock:

Chron. Augsb.
2, 8, 11
(
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
ander herrn und stett, die zu dem landfrid gehörn, die komen all ze veld, ieder her und iede stat mit ir anlegung.
Ebd.
5, 102, 20
(
schwäb.
,
1523
/
7
):
die solten a die 3. marzo gen Ulm komen mit zwuͦ anlegung oder zwuͦ manung folck.
6.
bedeutungsverwandt zu .