stilhaben,
V.,
unr.
›anhalten, die Vorwärtsbewegung unterbrechen; sich nicht bewegen; etw. (z. B. den Fuß) still, unbewegt halten‹;
vgl.  1,  1425.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Bihlmeyer, Seuse
29, 20
(
alem.
,
14. Jh.
):
Er [Seuse] viel in der Strasse fúr si und bat si [Maria] still haben mit ir gezoge ein wili.
Wiessner, Wittenw. Ring
2144
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Dar zuo so ist mein wille, | Daz du dich habist stille.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
144, 4
(
oobd.
,
1349
/
50
):
wenne der leo seinen sterz still hab, sô sei er sänftig.
Karnein, Salm. u. Morolf
380, 2
;
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
244, 24
.