minnelied,
das
;
–/-er
.
›Minne-, Liebeslied als literarische Textsorte, dessen Inhalt zwischen hoher versittlichend konzipierter Liebe und Sexualität oszilliert‹;
vgl.  5.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
195, 88
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
mynnlieder und weltlich gesank, | auch snode red, unkeusch geprank, | [...], | das die unkeüsch artikelt.
Adrian, Saelden Hort
2852
;
Munz, Füetrer. Persibein
76, 5
;
Wackernell, H. v. Montfort
3, 8
.