gottesordnung,
die
.
›von Gott geschaffene Ordnung, durch göttliche Willensäußerung für den Menschen konstituiertes Gesetz‹;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.

Belegblock:

Luther, WA
23, 416, 5
(
1527
):
das sie Johanni Hus nicht goͤnnen mochten, das er solch Gottes ordenung [beider gestalt des Sacraments] solte widder auffbringen und leren.
Ebd.
24, 622, 8
(
1527
):
Das ist die weltliche weissheit, die alle Gottes ordnung verkeret.
Ebd.
37, 641, 28
(
1534
):
Gleich wie es gehet mit andern Gottes ordnungen auch jnn leiblichen creaturn, Als das ist die liebe sonne teglich am himel auffgehet.
Ebd.
47, 316, 17
(
1537
):
Man und Weib fuget Gott zusamen, [...] und durch seine ordnung wirdt aus dem man und weib ein leib. darumb so soll diese Gottes ordnung kein mensch zertrennen.