gerenne,
das
;
-s/–
.
›leichtes Gefecht, Kampf, Angriff mit der Reiterei; Reiterturnier‹.
Chroniken.
Bedeutungsverwandte:
1
 1, ,  3; vgl.  2, .
Syntagmen:
ein g. haben / machen / ansehen; ein g. mit pferden; des gerennes schnelle
.
Wortbildungen:
gerennesweise
›im Reiterdienst‹.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron.
17545
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
wart der von Lîbinzelle | in des gerennis snelle | [...] wunt.
Wyss, Limb. Chron.
57, 18
(
mfrk.
, Hs.
2. H. 16. Jh.
):
unde gedeich sich, daz si ein gerenne unde ein poneiz hatten bi Gudendorne.
Ebd.
82, 10
:
so hatten si auch vur der stat manich gerenne unde geschalnusse.
v. Liliencron, Dür. Chron. Rothe
780, 23
(
thür.
,
1421
):
die ketzer worden om zu stargk unde schossen on tot, des worden die burger yn der stat gewar unde behilden ir thor kume vor dem gerynne.
Chron. Nürnb.
2, 284, 18
(
nobd.
,
1449
/
50
):
wenn ein gerenn für die stat chom, so chomen sie alle auf die festen.
Langmantel, Schiltb. Reiseb.
1, 5
(
oobd.
,
n. 1427
):
und do zoch ich auß der obgenanten stat gerennesweyß mit.
Chron. Augsb.
5, 335, 25
(
schwäb.
, Hs.
E. 15. Jh.
/
A. 16. Jh.
):
Item [...] machet der margraff ain geren vor Laugingen mit fünfhundert pferden.
Bernoulli, Basler Chron.
4, 189, 4
(
nalem.
,
1445
):
der reisig zúg zoch fúr Stofen und macht do ein gerene.
Wyss, a. a. O.
103, 20
;
Chron. Nürnb.
2, 284, 14
;
Chron. Augsb.
2, 278, 32
;
Dief./Wü.
613
;
Schwäb. Wb.
3, 403
;
Schweiz. Id.
6, 960
.