doppeln,
V.
›etw. / sich verdoppeln‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2,  1.
Syntagmen:
etw
. (z. B.
die flamme / lust / strafe
)
d., etw. sich nicht d
.;
die gedoppelte gnade
.

Belegblock:

Lappenberg, Fleming. Ged.
89, 382
(
nrddt.
,
1635
):
Diß duppelt meiner Liebe Flammen: | bei dir ist Schmuck und Zucht zugleich.
Ebd.
152, 15
:
Der Sonnen Schwester hetzt durch alle hohle Wälder | und jagt Pusch aus, Pusch ein die zugesäten Felder, | die duppeln alle Lust.
Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl.
1, 854, 23
(
mosfrk.
,
um 1450
):
auch were es sache das er die busse nit engebe mit der sonnen, [...], so ist es des anderen dags zweifeldig, und es sal sich dan nit me doppelen.
Ebd.
1, 854, 10
;
Rwb
2, 1027
;
Dietz, Wb. Luther
1, 448
;
Schwäb. Wb.
2, 268
;
Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1943, 226
.