diebig,
Adj.
1.
›gestohlen‹; von Sachwerten gesagt;
zu  2.
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl.  2.
Syntagmen:
das diebige gewand / gut / pfand / vieh
.

Belegblock:

Leman, Kulm. Recht
2, 5, 54
(
Thorn
1584
):
Ab eyn man koufet dubig adir roubig gut ane synen wissen.
Dirr, Münchner Stadtr.
362, 1
(
moobd.
,
1340
):
Von diefigem und raubigem pfant geit man den juden chain gesuͦch.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
239, 8
(
smoobd.
, Hs.
1673
):
verstollens oder teupiges guet.
Rwb
2, 819
 f.;
Schweiz. Id.
12, 114
;
Schwäb. Wb.
2, 194
.
2.
›diebisch‹; von Personen gesagt;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1, .
Syntagmen:
der diebige mensch
.

Belegblock:

Rwb
12, 820
(a. 
1350
).