andächtigkeit,
die
;
-Ø/-.
1.
›Andachtshaltung, Frömmigkeit‹;

Belegblock:

Voc. Teut.-Lat. b iijr (
Nürnb.
1482
):
Andechtigkeit. begirligkeit. gotligkeit. gelubdbehaftigkeit. vel heiligkeit. begirde des gemutes. od’ mithellũg. oder eĩ stymme. oder geistlichgelubdenuße. oder gelubde. votum.
Drescher, Hartlieb. Caes.
79, 25
(
moobd.
,
1456
/
67
):
Bey der erczney aus unnser lieben frauen pũchsen ist zu versteen die gnad des heyligen geists und der andãchtikait davon bekõmende.
2.
›Gedenken, Erinnerung an jn./etw.‹;
vgl.  7.

Belegblock:

Fischer, Brun v. Schoneb.
8002
(
md.
, Hs.
um 1400
):
memoria. | daz sprichet zu dute andachtikeit | des herzen.
Gille u. a., M. Beheim
14, 60
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
er auch des menschen speis hie worden isti, | das er erwekt werd in andachtichait | Und auch in allen seinen sinnen darnach such.