ampthof,
der
.
›Sitz, Dienstgebäude, Grundflächen und zugehörige Einrichtungen, die einem Amtsinhaber zur Ausübung seiner Funktion zur Verfügung gestellt sind‹;
vgl. (
das
4.
Rechts- und wirtschaftsgeschichtliche Texte vorw. des Oobd.
Zur Sache: Haberkern/Wallach
1, 216
/7 (s. v.
Fronhof
).
Syntagmen:
im a. sein freiung, j. im a. freiheit haben, hofmeister im a. abstehen, amptman im a. sein
.

Belegblock:

Mon. Boica, NF.
1, 504, 9
(
nobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
dy ein tzellige [...] gibt meinem hern hertzog Hannsen auff den ampthoffe [...] 4 suͤmerein getreides.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
139, 38
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
Zw Payrdorff [...] ist eyn turn und eyn ambthoff, der von alter und albeg zu dem wirdigen styfft Saltzburg gehort hat und in dem kryeg [...] zw des kaysers hannden pracht ist worden.
Winter, Nöst. Weist.
2, 1052, 11
(
moobd.
,
16. Jh.
):
das mein herrn die freihait haben in irem ampthoff [...] das ain iedlicher der darein kumbt und pith umb freihait [...], der hat freiumb drei tag.
Turmair
1, 246, 34
(
moobd.
,
1529
):
Dan waß ist ain pfarherr diser weis anders dan ain aman auf ainem ambthof.
Grossmann, a. a. O.
65, 25
;
Winter, a. a. O.
2, 390, 11
;
3, 382, 2
;
404, 29
;
Rwb
1, 572
;
Brinckmeier
1, 73
.