ampt(s)herre,
der
;
-/-n.
›j., dem in einer sozialen Ordnung, z. B. einer städtischen oder klösterlichen Verwaltung oder im Bergbau, eine bestimmte, meist administrative Funktion unterschiedlichen Ranges zugeteilt ist, Träger, Inhaber eines Amtes‹;
vgl. (
das
3.
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl. .

Belegblock:

Berthold u. a., Zwick. Stadtrref.
48, 24
(
osächs.
,
1542
/
70
):
haben wir eintrechtig beschlossen und bei den amptsherren also geordent.
Bührer, Kl. Renner
175
(
nobd.
, Hs.
um 1480
):
Die ammet hernn sich scheyden auss | Vnd lauffen in das sich hauss, | Auff das das sie / wol gessen vnd getrinken.
Chron. Augsb.
9, 163, 16
(
schwäb.
,
1544
/
5
):
daß ain erbere gmaind an solicher beschehner rechnung, als von des rats amptherren (gethan), ain [...] geniegen gehapt hat.
Wopfner, Bauernkr. Tirol
183, 21
(
tir.
,
1525
):
beschwărn wir ŭnns, das die ambtherrn die lechholtzer und staŭdenwald fŭr schwartzwăld freyen wellen.
Ziesemer, Gr. Ämterb.
163, 33
;
233, 20
;
Henisch
63
;
Brinckmeier
1, 72
;
Patocka, Salzwesen.
1987, 75
.