adelschaft,
die
.
1.
›Zugehörigkeit zum Adel‹; metonymisch: ›die aus der Zugehörigkeit zum Adel resultierenden Verpflichtungen‹;
vgl.
1
 2,  3.

Belegblock:

Koller, Ref. Siegmunds
252, 30
(Hs. N:
3. V. 15. Jh.
):
haben sy billich yr adelschafft verloren und heissen nit edel, wan es ist nit adellich gethan.
Ebd.
330, 15
:
ir edeln thüt darzü und thüt ewer adelschafft gnück! gerechtigkeyt soll dem adel pey wonen.
2.
›Erhabenheit, Würde‹;
vgl.
1
 34.

Belegblock:

Koller, Ref. Siegmunds
339, 44
(Hs. V:
um 1440
):
der adlar pezaichent uns die hohen adelschaft, die wir sogar von himel haben.
Ebd.
251, 26
(Hs. P:
15. Jh.
):
wart do die ritterschaft goltt erloͮbet zů tragen von adelschaft wegen des gloͮben.