aböden,
V.
– Oobd. Weistümer.
1.
›etw. (meist: Grundstücke) verkommen lassen, verwahrlosen, herunterwirtschaften‹; offen zu 2.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1, .

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist.
3, 129, 7
(
moobd.
,
1671
):
damit die underthonnen ihre heüser, gruntstuk und gehülzer nit aböeten sondern bei guetem pau erhalten.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
176, 4
(
smoobd.
, Hs.
18. Jh.
):
daz solche [güeter] gebierend gearbeitet und nit abgeödt werden.
2.
›etw. (meist: Grundstücke) durch Raubbau herunterwirtschaften, schädigen‹; bei Rohstoffen als Obj.: ›vernichten‹.

Belegblock:

Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
73, 24
(
m/soobd.
,
1606
):
damit [...] das holz nit verwüest, geschwändt und abgeödt werde.
Ebd.
132, 20
(
16. Jh.
):
Wellicher ainer sein halt auß frävel nächtlicher weiß außhölt und abött ist dem herrn in die straff erkent.
Ebd.
339, 11
.