ärgerung,
die
.
1.
›Schädigung von etw. (z. B. des guten Rufes), Minderung von etw. an Wert, Verschlechterung von etw., Schaden an etw.‹; metonymisch auch: ›Betrag der Wertminderung‹;
vgl.  1.
Bedeutungsverwandte:
 10; vgl.  1.
Gegensätze:
 1.
Syntagmen:
die ä. gelten
;
von ä. schreiben
;
in ä. weise
;
ä. des herzen / leibes / volkes / pferdes / pfandes / gulden
;
ä. wegen der strasse.

Belegblock:

Chron. Strassb.
2, 1037, 6
(
els.
, o. J.):
daz nieman sinen munt in ergerunge wise über sie uf tuͦ.
Stieler
1, 50
;
Dietz, Wb. Luther
1, 114
;
Rwb
1, 814
.
2.
›Anstoß, Ärgernis‹;
vgl.  2.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  8,  2.
Syntagmen:
ä. von etw. kommen
;
in ä. gehen.

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel
3, 425, 2/3
(
Straßb.
1466
):
Nit fluͦch dem tauben. noch lege die er gerung fúr den blinden: wann fúrcht deinen gott.
Schwäb. Wb.
1, 312
;
Rwb
1, 814
.