Reualescere. Wider gesunt werden genesen baß moͤgen besserung vernemen
(zu b).
Luther. Hl. Schrifft.
2. Kor. 12, 19
(
Wittenb.
1545
):
das alles geschicht / meine Liebsten / euch zur besserung
bauung
] (zu c).
Leman, Kulm. Recht
(
Thorn
1584
):
Von der koufkamer besserunge. Hat eyn man eyne koufkamyr adir eyn andir erbe das her gekouft hat. [...]. do von her tzyns gipt. dy besserunge boben den tzyns mag her vorkoufen adir vorgeben
(zu d).
alle dung und besserung uf die acker zu füehren
(zu i).
die Krancken hoffen besserung biß in den Todt
(zu b).
Kollnig, Weist. Schriesh.
200, 2
(
rhfrk.
,
1610
):
4 kühe, 9 schwein, so ein pfarer gemeiniglich helt und wegen besserung der äcker und wingert halten muß
(zu i).
Von weiberarbeiten: alß sailen, laben, heften, beßerung eintragen deß tags einer person vier pfennig
(zu i).
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
13, 15
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
besserung von euch kunde mir nach großer missetat noch nie widerfaren
(allgemein).
Küther, UB Frauensee
277, 40
(
thür.
,
1495
):
so solle der obgenante hoff [...] mit aller syner besserunge zcu unnd ingehorunge fry, ledigk [...] zcu unß unserm closter [...] gefallenn [...] seynn
(zu h).
hab er die ecker verkaufft Adam Treschen zu Springen, weß er besserung daran hayt und versehe, der geb sein zinß noch keyn Sehe
(zu j).
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
87, 12
(
thür.
,
1474
):
waz besserunge unde erwunnen gud ist, daz teylet man zcu gliche
(zu j).
so ist sollich orteyl, als dy genanten Hans unde Peter Thenner durch yren vorreder zcu eyner besserunge gefunden habin, crefftiger unde bestendiger danne der schepphin orteyl
(zu e).
Kisch, Leipz. Schöffenspr.
(
osächs.
,
1523
/
4
):
und lest darnach den vorgenanten Heyntzen Teytzschern zu der pesserung, die uber sein erfordert recht an dem hause ist, pillich kommen
(zu e).
zu besserung und sterk derselben meiner antwort auf die anderen schulde secze ich und sprech, das [...]
(zu e).
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
(
schles.
,
1502
):
wie er [Friez Ruswürm] sich gegen sein schuldigern noch der einweisung derselben güeter gutwilliglich hab erbotten, ab sie an die pessrünge komen wolden, aber im sein geld heraus geben, so wolt er in die güeter geruglich volgen lassen
(zu j).
ded. 22 ℔. 4 ₰ haller, daz die pessrung der nachtwach im sterben von samßtag vor Galli untz auff den samßtag vor unser lieben frawentag vor liechtmeß gekost hat
(zu a).
hat sein maiestat uns unser freiheit, [...] mit ettlicher beserung [...] bestetiget
(zu e).
Vetter, Pred. Taulers
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
sehent obe úwer wort sint zů den eren Gottes und uwers nehsten besserunge und úwers selbes fride
(zu c).
Welti, Urk. Rheinfelden
230, 90
(
halem.
,
1449
):
wen er die buͥnten nuͥt me wil han, so sol (er) si dem gozhus vfgeben vnd sol die besserig nuͥt verkoffen
(zu d).
dz ich zu bessrung
[›Beglaubigung‹]
disses brueffs von bet wegen der wolgebornen frow elsbett gräffin [...] min eigen insigel han lassen drucken jn dissen brieff
(zu e).
Köbler, Stattr. Fryburg
(
Basel
1520
):
die wil ouch zů ziten den zinßherre͂ vnd schuldnern nit nutz noch fürstendig / das vil zinß vff den verschribnen vnd ingesetzten vnderpfanden zůsame͂ onbezalt ansten blyben / darzů zůbesorge͂ ist / es moͤcht etwe mit vorteil vnd behendigkeit geschehen / damit ander schultherren desterweniger vff den beßrungen bezalt wurden
(zu j).
setzen wir / welcher dem andern etwas zů pfand verschribt / es syg vmb schulden / gülten / oder in andern sachen / der mag sin besserung wol wyter verpfenden / doch das er die ersten verpfandu͂g melde / wo er aber der ersten versatzung geschwige / das hat kein krafft.
Vetter, Schw. zu Töß
(Hs.
15. Jh.
):
da von wir dik grosse bessrung
[›Erbauung‹]
und gůt bild nament
(zu c).
ziemliche peßrung
[›Zulage‹]
und zupůß
(zu a).
Anderson u. a., Flugschrr.
6, 1, 2
([
Augsb.
]
1523
):
Die Weltt sagt sy sehe kain besserung von den / die sy Lutherisch nennet
(allgemein).
Addition, zuthuung / zugab / besserung
(allgemein).
Jst gar gefaͤhrlich an der Brustkranckheit ein gute Zeit kranck gelegen [...] vnd da es sich zu einer Besserung geschicket / solches fuͤrzugeben versprochen
(zu b).
weil kein Zeichen einiger Besserung an ihme kunte verspuͤhrt werden
(zu b).
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
wann man wart teglich pessrung und frides
(allgemein).
Koller, Reichsreg. Albr. II.
122, 29
(
1438
/
9
):
das sie mogen eyn guldenn cron furen uff dem helme zu merer czierde und besserung
[›Aufwertung‹]
irer wapen
(allgemein).
Siegel u. a., Salzb. Taid.
(
smoobd.
,
1565
):
sein bësserung
[›Anbau‹],
anlëg und verpauen, so er an daz guet gelëgt mit zimern und andern [...] hat
(zu h).
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
(
m/soobd.
,
15. Jh.
):
wer der wär, der sich verheirat [...] ân seins herren willen [...], der wär meinem herren [...] verfallen alle die pezzerung, die er an dem guet hiet
(allgemein).
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
65, 1
(
mslow. inseldt.
,
1583
):
damit der Mertl Zu śeinem weingarten, Miśt, land vnd andere peśśerung führen vnd bringen mag
(allg.; i).