stiegliz,
der
 ;
-litzes/–
;
aus dem
Slaw.
(Pfeifer
2000, 1362
).
›Stieglitz, Distelfink‹.
Bedeutungsverwandte:
, .
Wortbildungen
(Scherzbildung):
stieglizversensaft
.

Belegblock:

Hajek, Guͦte spise
54
(
rhfrk.
/
nobd.
,
um 1350
):
daz sint guͦte wuͤrtze | fuͤr die grozzen furze. | nim stigelitzes versen vnd mucken fuͤzze, | daz macht das koͤstlin allez suͤzze.
Fischer, Folz. Reimp.
33, 76
(
Nürnb.
1479
):
Und mischs mit stigliczversensafft | Zu eim pfunt eingesalczner holczschuch.
Gereke, Seifrits Alex.
4861
(
oobd.
, Hs.
1466
):
gallander und die nachtigal, | stiglicz und zeyslein, | Draschel gesankch und kuniglein.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
183, 25
(
oobd.
,
1349
/
50
):
VON DEM STIGLITZ: Carduelis haizt ain stiglitz. daz ist ain klainr vogel, [...], der nert sich von den disteln. [...]. dâ pei verstê die guoten lêrer auf ertreich, die vil leidens habent und doch in den dornen diser werlt frœleich got dienent.
Starzer, Qu. Wien
1, 5, 5966, 940
(
moobd.
,
1644
):
canarii, stiglitzen, zeißl und dergleichen singende vögel vom gulden werth herein ... 3.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
292, 991
;
Gille u. a., M. Beheim
354, 40
;
Bremer, Voc. opt.
44058
;
Voc. Teut.-Lat. ff ijv;
Maaler
91v
.