stege,
die
;
auch
-Ø/-en
.
›Treppe, Stiege‹.
Wobd.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1,  2,
1
 1.
Syntagmen:
die s. abbrechen; die s. laufen, hinein springen, hinab fallen, hinauf schleichen / steigen, jn. die s. nieder werfen; das fas unter der s. liegen, ein leben unter der s. füren; die s. des hauses, vor dem ofen
.
Wortbildungen:
stegentrit
›Treppenstufe‹ (a. 1600/1),
stegentür
›den Treppenaufgang abschließende Tür‹ (a. 1471 ff.).

Belegblock:

Strauch, Schürebrand
39, 12
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
sübenzehen jor in sins vatter hus under einer stegen.
Welti, Stadtr. Bern
194, 5
(
halem.
,
1406
):
von der stegen wegen, daz man all stegen vor den offenen in holtzinen huͥsern, [...], fuͥrderlich abbrechen sol.
Bächtold, N. Manuel. Zugabe H.R. Manuel
329, 692
(
Zürich
1548
):
So er üch oft werf d’stegen nider, | Und an d’wend felle hin und wider.
Maaler
369r
(
Zürich
1561
):
Die Seigel an der leiter oder staͤgen.
Barack, Zim. Chron.
3, 558, 18
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Es sprang manicher nachts die stegen hinein, zu zeiten war es mit klingenwechslen ussgericht.
Ebd.
4, 33, 34
:
schlich der guett herr zum thor hinein und geschwindt die stegen hinauf.
Ebd.
4, 65, 17
;
Schwäb. Wb.
5, 1689
;
Schweiz. Id.
10, 1496
;
13, 1403
;
14, 1529
.