mistrecht,
das
;
–/-Ø
.
›bei Besitzwechsel bestehendes Recht des Bewirtschafters eines Grundstückes auf Ersatz für den Dung, den er in die Bewirtschaftung des Bodens investiert hat, ohne in den Genuß der Ernte zu kommen‹;
zu
1
 2.

Belegblock:

Wyss, UB Deutschord. Hessen
142, 14
(
hess.
,
1377
):
Hetten se och dez landis den waz getunget, dar solden se er mestrech ane hon.
Vogel, Urk. Heiliggeistsp.
1, 427, 4
(
moobd.
,
1427
):
derselben jewch wolten sy im nicht lenger lassen nyessen dan seinew mistrecht.
Rwb
9, 739
(mit Differenzierungen und reichhaltiger Belegung).