grollen,
V.
1.
›rauschen, dunkle, tiefe Töne von sich geben; schnurren (von Katzen)‹.

Belegblock:

Henisch
1749
(
Augsb.
1616
):
Grollen / rauschen, strepere, strepitare, crepitare, [...] Grollen als die Katzen / lolle / lullen, mussare, musitare.
2.
›über jn. / etw. zürnen‹; speziell: ›wütend, zornig murren (offensichtlich hörbar); innerlich aufbegehren, sich über jn. / etw. heimlich ärgern‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Luther WA
37, 113, 29
f. (
1533
):
Sic dives hat das hertz voll grollens, er lesst den armen Lazarum fur der thur liegen.
Buch Weinsb.
1, 260, 32
(
rib.
,
um 1560
):
ein rait hat vur ungemach gegroilt und innen das abgeschlagen.
Henisch
1749
(
Augsb.
1616
):
Grollen / zirnen / odisse, indignari, grunnire.
Luther, WA
34, 2, 5, 23
;
41, 598, 11
;
Anderson u. a., Flugschrr.
23, 4, 7
;
Voc. inc. teut. k iijr;