gotlob,
Interj.
parenthetische Interjektion mit religiös dankendem Bezug; tendenziell sinnentleert;
zu  1.

Belegblock:

Luther, WA
49, 672, 23
(
1544
):
Jtzt haben wir wider gott lob ein heufflin, Son und tochter [...].
Ebd.
49, 708, 15
:
Solche ler aber haben wir gott lob nu reichlich.
Lohmeyer, K. v. Nostitz
4, 2
(
preuß.
,
1578
):
Bey meinem leben hab ich vil meister gehapt, aber mein g. herr hilt uber mir, und ist got loph auch wol geradten.
Holland, H. J. v. Braunschw. V. e. Weibe
284, 19
(
Wolfenb.
1593
):
Es mag sich leiden, Vnd ist Gott lob besser vmb meine sachen als es etliche leute gerne sehen.
Holland, H. J. v. Braunschw. V. e. vngerat. Sohn
389, 18
(
Wolfenb.
1594
):
Nun komme ich Gott lob fein rühig, vnd ohne alle Schwerdschlacht zum Regiment.
Rauwolf. Raiß
13, 13
([
Lauingen
]
1582
):
hielten auch die gantze Nacht gar gůte wacht / [...] / kamen also Gottlob glücklich vnd wol darfür hinauß.
Luther, WA
49, 542, 35
;
52, 445, 12
;
592, 34
;
Lohmeyer, a. a. O.
68, 4
;
155, 4
.