geldzins,
der
 ;
auch
(wohl Ekthlipsis)/
.
›Abgabe, Zins in Form von Geld, Geldabgabe, Steuer‹;
zu (
das
4.
Urkunden, Rechtstexte.
Syntagmen:
billiger / landläufiger g
.

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
426, 5
(
preuß.
,
1375
):
item geldczins 162 m.
Küther, UB Frauensee
372, 22
(
thür.
,
1527
):
Derglichen zu Saltz 9 malter erfurdisch maß partim behelt der amptman zu Saltz und ander geltzins.
Ermisch, UB Chemnitz
387, 20
(
osächs.
,
1491
):
mit welchem geldczinse von dem rate von gemeyner statt wegen ierlichen zcu nemen unser herr der abpt zcenden wolle fallen lassen und sich dorfur des zcinses halten.
Müller, Lands. St. Gallen
76, 21
(
halem.
,
1543
):
also us manicherlay waren nit einen landtlöfigen billichen gelt zins, sonder kernen, vesan, haber, win und dergleichen zins davon zegeben sich verschriben.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
312, 35
(
m/soobd.
,
16. Jh.
):
ain jeder ambtman ist frei des geltzinß und nicht des getraitzinß, ob er das dienet.
Pfälz. Wb.
3, 172
;
Schwäb. Wb.
3, 278
;
Rwb
3, 1571
.