desselbenmal,
desselbmals,
Temporaladv.
1.
›damals, zu dieser weit zurückliegenden Zeit‹;
vgl. auch  1.

Belegblock:

Kehrein, Kath. Gesangb.
2, 548, 19
(
München
1586
):
Recht Gotsfuͤrchtige Leute, | Desselbmals gwesen sein, | Dann sie in kurtzer zeite, | Ein groͤssers Gotshauß fein, | An dises orth han widerumb erbawen.
2.
wohl: ›sofort, zu derselben Zeit‹.

Belegblock:

Piirainen, Igl. Bergr.
40b, 15
(
slow. inseldt.
,
16. Jh.
):
Wo ain Richter, mit den Scheppen des nachtes geth, durch fridens willen, vnd komen dann Leüt zu In, di vnfridlichen geen, mit verboten whern, vnd dj werd(en) wundt od(er) tod geschlagen, brinngt Sy der Richter desselbenmal haim in sein gericht.